Was beim Erstehilfekurs für den Führerschein wichtig ist

Ohne absolvierten Erstehilfekurs ist es nicht möglich, die Fahrprüfung zu machen. Am besten ist es, Kurse in erster Hilfe möglichst früh zu absolvieren.

Die Erlangung des Führerscheins ist an einen vergleichsweise großen Aufwand gekoppelt. Als Fahrschüler hat man es nicht leicht, da es zahlreiche Aufgaben in Angriff zu nehmen gilt. Es reicht nicht aus, den Fahrschulunterricht bzw. den theoretischen Unterricht zu besuchen und Fahrstunden zu nehmen. Weitere Voraussetzungen sind zu erfüllen, wie beispielsweise das Stellen des Führerscheinantrags sowie die Teilnahme an einem Erstehilfekurs.

Vor allem der Kurs in erster Hilfe wird relativ häufig unterschätzt. Viele Leute sind der Meinung, einen solchen Kurs innerhalb kürzester Zeit absolvieren zu können. Gleichzeitig ist immer wieder festzustellen, dass sie auf die Teilnahme eigentlich keine Lust haben. Dementsprechend lassen sie dieses Thema schleifen, weshalb sie plötzlich die Fahrprüfung nicht machen können, weil es am verpassten Kurs mangelt. Deshalb ist es sinnvoll, dieses Thema nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern gleich einen Kurs für lebensrettende Sofortmaßnahmen zu belegen, damit es später keine Verzögerungen gibt.

Der Erstehilfekurs wird in verschiedenen Varianten angeboten

Wer einen solchen Kurs machen will, wird relativ schnell feststellen, dass verschiedene Wege und Möglichkeiten bestehen. Schließlich gibt es verschiedene Kurse und außerdem auch noch mehrere Anbieter. Da kann man relativ schnell in Verunsicherung geraten. Allerdings braucht man dies nicht, denn im Grunde ist alles ganz einfach.

Der klassische Kurs für erste Hilfe ist der Kurs für lebensrettende Sofortmaßnahmen. Wer den Autoführerschein (Führerschein Klasse B) machen will, muss diesen Kurs auf jeden Fall belegen. Er dauert vier Doppelstunden an und kann je nach Anbieter etappenweise oder auch an einem Tag absolviert werden. Am besten ist es, sich für das Tagesprogramm zu entscheiden, weil dadurch insgesamt am wenigsten Zeit aufgewendet werden muss.

Sofern man den Motorradführerschein (Führerscheinklasse A) machen will, ist es erforderlich, einen richtigen bzw. umfassenderen Kurs in erster Hilfe zu absolvieren. Dieser erstreckt sich über die Dauer von acht Doppelstunden. Sollte man den falschen Kurs belegt haben, ist man womöglich nicht zur Teilnahme an der Fahrprüfung berechtigt und die Führerscheinstelle kann den Führerschein nicht ausstellen. Jeder Fahrschüler sollte sich deshalb genau informieren bzw. mit seinem Fahrlehrer absprechen, welcher Kurs besucht werden muss, damit keine böse Überraschung droht.

Anbieter für Kurse in erster Hilfe

Wie schon erwähnt wurde, gibt es mehrere Anbieter für erste Hilfe Kurse. Die meisten Leute suchen das Rote Kreuz auf. In fast jeder Stadt oder Region findet man Einrichtungen vom Roten Kreuz - meist in Nähe von Krankenhäusern. Aber auch andere Anbieter, wie zum Beispiel die Johanniter oder Malteser bieten Erstehilfekurse an. Wie man sich entscheidet bzw. welchen Kursanbieter man wählt, ist im Grunde egal. Letztlich sind die Kurse im Bezug auf den Inhalt gleich aufgebaut und auch die Preise sind gleich. Gerade weil es bei den Kosten im Regelfall keine Unterschiede gibt, bietet es sich an, den Anbieter zu wählen, mit dessen Kursangebot (im Bezug auf den Ort oder die Termine) man sich am besten anfreunden kann.