Die Fahrlehrerausbildungsstätte bitte bewusst auswählen

Sofern man Fahrlehrer werden und deshalb eine Fahrlehrerausbildungsstätte besuchen möchte, sollte die Auswahl der Akademie gezielt erfolgen.

Die Ausbildung zum Fahrlehrer kann vergleichsweise schnell absolviert werden. Es dauert rund ein Jahr, bis man das Ausbildungsprogramm durchlaufen hat und offiziell als Fahrschullehrer arbeiten darf. Allerdings ist der Weg zu diesem Ziel nicht leicht: Es gilt ein anspruchsvolles Programm zu absolvieren, das sich in zwei Teile gliedert. Zunächst wird eine Ausbildungsstätte bzw. eine so genannte Fahrlehrerakademie besucht, anschließend wird Praxis in einer Fahrschule gesammelt.

Akademien, die entsprechende Ausbildungen anbieten, gibt es gleich mehrere. Es kommt durchaus vor, dass sich in einer Region nicht nur eine Fahrlehrerausbildungsstätte wieder findet. Dann stellt sich Interessenten schnell die Frage, für wen sie sich entscheiden sollen. Diese Frage sollte man möglichst ernst nehmen, da durchaus gewisse Unterschiede im Hinblick auf die Qualität der Ausbildung sowie auch auf die Kosten bestehen können.

Nicht nur auf die Kosten achten

Allerdings gilt es hier genau abzuwägen. Weil die Ausbildung nicht gerade günstig ist bzw. ein größerer Betrag investiert werden muss, zielen die meisten Leute verständlicherweise darauf ab, ein möglichst preiswertes Ausbildungsprogramm zu durchlaufen. Jedoch muss berücksichtigt werden, dass die Qualität der Ausbildung nicht unterschätzt werden darf. Wer an einer namhaften Akademie gelernt hat, hat es später bei der Suche nach einem Arbeitgeber zumeist deutlich leichter.

Deshalb ist es grundsätzlich eine gute Idee, sich mit mehreren Fahrschulen bzw. mit potentiellen Arbeitgebern in Verbindung zu setzen und ganz unverbindlich nachzufragen, welche einzelnen Fahrlehrerakademien als empfehlenswert gelten. Es kommt häufiger vor, dass Absolventen bestimmter Akademien bevorzugt eingestellt werden. Gerade deshalb sollten die Ausbildungskosten nicht an erster Stelle stehen.

Was bei der Fahlehrerausbildungsstätte sonst noch zählt

Übrigens kann es sich sogar lohnen, extra in eine andere Region zu ziehen, um eine erstklassige Fahrlehrerausbildung zu durchlaufen. Im Grunde ist der Aufwand gar nicht so groß. Es dauert ungefähr ein halbes Jahr, um die Akademie abzuschließen und dann in den praktischen Ausbildungsteil in einer Fahrschule zu wechseln. Für diesen vergleichsweise kurzen Zeitraum kann es sich durchaus empfehlen, vorübergehend den Wohnort zu wechseln.

Abschließend sei darauf hingewiesen, dass entsprechende Ausbildungen meist nur halbjährlich angeboten werden. Daher ist es wichtig, sich rechtzeitig über die einzelnen Anbieter und deren Ausbildungen zu informieren, damit genügend Zeit bleibt, um sich zu informieren und zu bewerben. Außerdem kommt es häufiger vor, dass Interessenten erst noch den einen oder anderen Führerschein machen müssen, damit sie die Voraussetzungen zur Aufnahme erfüllen.