Voraussetzungen der Fahrschullehrer Ausbildung im Überblick

Wer Fahrschullehrer werden und eine Ausbildung durchlaufen möchte, muss mehrere Voraussetzungen erfüllen. Hier steht, worauf es in diesem Beruf ankommt.

Das Interesse am Beruf des Fahrlehrers ist relativ groß. Zahlreiche Personen können sich relativ gut vorstellen, in diesem Job zu arbeiten. Gerade die Möglichkeit, zusammen mit anderen Menschen zu arbeiten und dabei auch noch mit dem Auto zu fahren bzw. das Fahren zu vermitteln, erscheint den Leuten sehr interessant.

Dementsprechend stellen sich viele Interessenten die Frage, wie man Fahrschullehrer werden kann bzw. welche Möglichkeiten der beruflichen Ausbildung bestehen. Zudem kommt schnell die Frage auf, ob bestimmte Anforderungen existieren, die man erfüllen muss, um diesen Beruf zu erlernen.

Die Fahrschullehrer Ausbildung und ihre Voraussetzungen

Es ist in der Tat so, dass mehrere Voraussetzungen existieren, die es zu erfüllen gilt, um diesen Beruf erlernen zu können. Da wäre vor allem das Thema Fahrpraxis. Es ist nicht möglich, kurzerhand den Führerschein zu machen und dann in diesen Beruf einzusteigen. Eine gewisse Fahrpraxis wird vorausgesetzt. Man muss sich seit mindestens fünf Jahren im Besitz des Autoführerscheins befinden, damit eine entsprechende Ausbildung begonnen werden kann. Daraus leitet sich automatisch ein Mindestalter von 23 Jahren ab. Allerdings gibt es Fahrlehrerakademien bzw. Ausbildungsstätten, die sogar ein Alter von 25 Jahren voraussetzen.

Der Autoführerschein reicht als Voraussetzung jedoch nicht aus. Wer eine Fahrlehrer Ausbildung beginnen möchte, muss außerdem noch den Motorradführerschein und den Lkw- bzw. Lastwagenführerschein besitzen. Hier ist die Fahrpraxis nicht so wichtig. Im Endeffekt kommt es darauf an, dass man sich im Besitz dieser zusätzlichen Führerscheine befindet.

Ein ebenfalls sehr wichtiges Thema ist der Punktestand in Flensburg. Wer in der Verkehrssünderkartei erfasst ist und auf ein sattes Strafkonto blicken kann, wird diesem Beruf zumindest vorübergehend nicht nachgehen bzw. erlernen können. Außerdem gilt es eine saubere Weste im Hinblick auf das polizeiliche Führungszeugnis zu haben. Dies ist eine Grundvoraussetzung, damit das Landratsamt einer Ausbildung zustimmt.

Hinweise zur eigentlichen Berufsaufbildung

Die Ausbildung zum Fahrschullehrer ist keine konventionelle Berufsaubildung, die sich über die Dauer von drei Lehrjahren erstreckt. Stattdessen kann der Beruf sehr viel schneller erlernt werden. Ungefähr ein Jahr dauert ein Ausbildungsprogramm, das sich in zwei Teile gliedert. In der ersten Hälfte wird eine Akademie besucht, die Fahrlehrer ausbildet. Hier stehen jede Menge Theorie sowie auch Fahrpraxis auf dem Programm. Die Ausbildung gilt als äußerst anspruchsvoll, zumal mehrere Prüfungen abgelegt werden müssen. Im Übrigen ist solch en Ausbildungsprogramm auch an Kosten gekoppelt. Wer Fahrlehrer werden möchte, muss gut 6.500 bis 8.000 Euro in ein solches Programm investieren. Hinzu kommen ggf. noch die Kosten für die benötigten Führerscheine.

Ist die erste Hälfte erfolgreich durchlaufen, gilt es Berufserfahrung zu sammeln. Mindestens ein halbes Jahr lang wird in einer Fahrschule gearbeitet. Dort geht man den typischen Aufgaben eines Fahrschullehrers nach. Zum einen hält man den Theorieunterricht für die Fahrschüler, zum anderen gibt man Fahrstunden. Auch hier stehen erneute Prüfungen an, die es erfolgreich zu bestehen gilt. Ist dies durchstanden, wird vom zuständigen Landratsamt die Erlaubnis erteilt, sodass man als Fahrlehrer oder Fahrlehrerin arbeiten darf.