Per Ferienfahrschule schnell zum Führerschein

Eine Ferienfahrschule muss genau ausgewählt werden, damit der Führerschein tatsächlich innerhalb weniger Wochen per Intensivkurs erlangt werden kann.

Nicht jedermann verfügt über die erforderliche Zeit, um einen Führerschein auf dem konventionellen Weg zu erlangen. Die Fahrschule bzw. den Fahrschulunterricht mehrere Wochen oder Monate lang zu besuchen und gleichzeitig Fahrstunden zu absolvieren, ist nicht immer möglich. Gerade wenn man beruflich stark eingespannt ist, bietet sich diese Vorgehensweise nicht immer an. Vor allem Selbständige haben oftmals das Problem, sich diese Zeit nicht nehmen zu können. Deshalb möchten sie einen Intensivführerschein machen. Das Ziel ist es, den benötigten Führerschein (meist den Autoführerschein bzw. die Führerschein Klasse B) innerhalb kürzester Zeit zu erlangen.

Generell ist diese Möglichkeit gegeben. Inzwischen gibt es zahlreiche Fahrschulen, die den so genannten Ferienführerschein anbieten. Den Teilnehmern wird die Möglichkeit eingeräumt, den Führerschein während der Ferien bzw. im Urlaub zu machen. Je nach Führerscheinklasse müssen ca. zwei bis drei Wochen an Zeit investiert werden. Die Ferienfahrschule wird jeden Tag besucht, damit man am Ende den eigenen Führerschein in den Händen hält.

Nicht alle Fahrschulen bieten Ferienkurse an

Wer sich für diese Möglichkeit interessiert, sollte sich auf dem Markt sehr genau umsehen. Nicht alle Fahrschulen sind so genannte Ferienfahrschulen. Einige Betriebe bieten entsprechende Intensivkurse an, andere wiederum nicht. Eine gezielte Fahrschulwahl ist daher ungemein wichtig. Zum Glück reicht eine kurze Anfrage, beispielsweise per Telefon bereits aus, um herauszufinden, ob der Führerschein im Rahmen eines Intensivtrainings während der Ferien gemacht werden kann.

Hinsichtlich der Kosten ist anzumerken, dass diese je nach Fahrschule ganz unterschiedlich ausfallen können. Falls sich mehrere Fahrschulen in der jeweiligen Region befinden, bietet es sich an, nicht nur ein Angebot einzuholen, sondern stattdessen die Führerscheinpreise genau zu vergleichen. Wer sich über die Preise informiert und diese vergleicht, kann die Führerscheinkosten meist sehr deutlich senken.

Die Ferienfahrschule frühzeitig auswählen

Damit der Führerschein tatsächlich innerhalb kürzester Zeit erlangt werden kann, muss man als Fahrschüler zielstrebig vorgehen. Es reicht nicht aus, sich ein paar Tage vor Urlaubsbeginn bei der Fahrschule zu melden. Die Fahrlehrer planen ihre Fahrstunden meist für mehrere Wochen im Voraus, weshalb eine rechtzeitige Anmeldung auf gar keinen Fall vergessen werden darf. Im Endeffekt muss der Ferienführerschein genau abgesprochen werden. Im Allgemeinen gilt es als ratsam, die Fahrschule mindestens zwei bis drei Monate vor dem Urlaub zu kontaktieren und das weitere Vorgehen zu besprechen.

Eine solch frühzeitige Aufnahme ist außerdem wichtig, um den Führerscheinantrag stellen zu können. Dieser muss vom Landratsamt bewilligt werden. Ohne schriftliche Antragsbestätigung bzw. einer Bewilligung ist es nicht möglich, die Fahrprüfung ablegen zu können. Wie viel Zeit vergeht, bis der Antrag genehmigt ist, hängt ganz von der Behörde ab. Zumeist beläuft sich die Wartezeit auf ca. drei bis sechs Wochen.