Wie der Führerschein für Roller gemacht wird

Den Roller Führerschein kann man relativ schnell machen. Man sollte sich rechtzeitig bei der Fahrschule anmelden, aber vorher die Preise vergleichen.

Bei Jugendlichen erfreut sich der Motorroller einer immens großen Beliebtheit. Die Nachfrage ist enorm groß, was nicht zuletzt daran liegt, dass diese Fahrzeuge eine sehr große Mobilität versprechen und zugleich im Unterhalt als relativ preiswert gelten. Außerdem können sie schon ab einem relativ frühen Zeitpunkt gefahren werden, sofern im Vorfeld eine technische Modifikation bzw. Drosselung vorgenommen wird.

In Verbindung mit einer Drossel ist es möglich, einen Roller bereits ab dem Alter von 15 Jahren zu fahren. Die Motordrossel gilt als unverzichtbar, damit eine Zulassung des Fahrzeugs als Mofa möglich ist. Wer den Roller ungedrosselt fahren möchte (zumindest bis zu einem Hubraum von 50 ccm / Kubikzentimetern, benötigt einen Roller Führerschein, was letztlich bedeutet, mindestens 16 Jahre alt sein zu müssen.

Was beim Führerschein für Roller die Voraussetzungen sind

Im Grunde ist es nicht schwierig, den Führerschein zum machen, der zum anschließenden Fahren eines Motorrollers berechtigt. Die Voraussetzungen sind relativ leicht zu erfüllen, im Grunde ist es lediglich erforderlich, mindestens 16 Jahre alt zu sein und außerdem muss ein Kurs in erster Hilfe besucht worden sein. Außerdem gilt es das entsprechende Ausbildungsprogramm einer Fahrschule zu durchlaufen.

Genau genommen, gibt es den so genannten Roller Führerschein gar nicht. Zum Fahren von Motorroller, Moped oder Mokick wird eine Fahrerlaubnis der Klasse M benötigt. Diese berechtigt zum Fahren von Kleinkrafträdern. Ein Kleinkraftrad ist ein motorisiertes Zweirad oder auch Dreirad, dessen Hubraum die Grenze von 50 ccm nicht übersteigt und dessen Höchstgeschwindigkeit bei 45 km/h liegt. Sofern man die Führerscheinklasse M erlangt hat, ist man ebenso dazu berechtigt, leichtere Krafträder, wie beispielsweise das Mofa zu fahren.

Zu den Kosten der Fahrausbildung

Welche Kosten mit der Erlangung des Rollerführerscheins in Verbindung stehen, hängt letzten Endes davon ab, für welche Fahrschule man sich entscheidet und wie viele Fahrstunden genommen werden müssen. Im Allgemein gilt, dass es sich um einen relativ preiswerten Führerschein handelt. Dies liegt unter anderem daran, dass sich die Fahrschulausbildung im Wesentlichen auf den Theorieunterricht konzentriert, wo es 12 Doppelstunden allgemeine Theorie sowie 2 Doppelstunden kraftradspezifische Theorie zu belegen gilt. Das Nehmen von Fahrstunden ist theoretisch nicht erforderlich, dennoch ist dies üblich, schließlich gilt es gegenüber dem Fahrlehrer zu belegen, dass man sich in der Lage befindet, die praktische Fahrprüfung auf dem Roller zu bestehen.

Um noch einmal auf die Kosten bzw. den Führerscheinpreis zurückzukommen. Wie schon erwähnt wurde, hängen die Kosten vor allem davon ab, wie viele Fahrstunden genommen werden. Außerdem sollte man die Prüfungen auf Anhieb bestehen, weil sonst erneute Prüfungskosten anfallen. Generell ist mit Kosten von ca. 400 bis 600 Euro zu rechnen. Die meisten Fahrschüler investieren rund 500 Euro um eine Fahrerlaubnis der Klasse M zu erhalten.