Wie die Führerschein Wiedererteilung möglich ist

Manchmal kann die Führerschein Wiedererteilung sehr schnell erfolgen, teilweise muss man selbst einen hohen Aufwand betreiben, um wieder fahren zu dürfen.

Viele Autofahrer trifft es schwer, wenn ihnen der Führerschein entzogen wird. Doch ein Führerscheinentzug kommt nicht von ungefähr: Es wurden Verkehresdelikte oder auch andere Straftaten begangen, die letztlich zum Verlust des Autoführerscheins geführt haben. Die Folge besteht darin, sich neu organisieren zu müssen, beispielsweise indem man einen Fahrer findet. Dementsprechend kann sich das Leben gravierend ändern, wenn man nicht mehr dazu berechtigt ist, selbst mit dem Auto oder irgendeinem anderen Kraftfahrzeuge zu fahren.

Auf der anderen Seite ist zu sagen, dass die Änderung nicht dauerhaft sein muss. Eine Wiedererteilung des Führerscheins ist durchaus möglich. Womöglich dauert es gar nicht so lange, bis man wieder selbst Autofahren darf. Im Endeffekt kommt es ganz darauf an, aus welchem Grund und dementsprechend auf wie lange die Fahrerlaubnis eingezogen wurde. Mit etwas Glück, darf man schon bald wieder fahren.

Häufig ist der Führerscheinentzug nur kurzzeitig

Wenn beispielsweise ein Führerscheinentzug vorliegt, der auf zu schnelles Fahren bzw. eine Geschwindigkeitsüberschreitung zurückzuführen ist und an vier Punkte in Flensburg gekoppelt ist, dauert es meist nur drei Monate, bis man wieder fahren darf. Dieser kurzzeitige Führerscheinentzug wird vergleichsweise häufig verhängt und verkörpert letztlich eine Art Warnung: Den betroffenen Personen wird deutlich gemacht, dass derartige Verkehrsverstöße nicht auf die leichte Schulter zu nehmen sind - gleichzeitig können die Leute am eigenen Leib erfahren, wie es ist, wenn man keinen Autoführerschein mehr besitzt.

Sollte die Fahrerlaubnis nur für einen solch kurzen Zeitraum entzogen worden sein, hat man im Grunde noch einmal Glück gehabt. Es gilt diesen Zeitraum sicher zu überstehen, damit schon bald eine reibungsfreie Wiedererteilung erfolgen kann. Risiken sollte man bewusst keine Eingehen. Wer ohne Führerschein führt, lebt gefährlich: Von derartigen Ideen sollte man schnell wieder abkommen. Es lohnt sich nicht, riskant zu sein und einfach zu fahren. Wenn die Fahrerlaubnis eingezogen ist, fährt man besser nicht. Sollte man erwischt werden, steckt man in ernsthaften Schwierigkeiten und man kann davon ausgehen, dass die Erteilung einer erneuten Fahrerlaubnis nicht so schnell erfolgen wird.

Die Führerschein Wiedererteilung per Nachschulung und MPU

Doch nicht immer haben die Leute so viel Glück und können mit einer automatischen Wiedererteilung rechnen. Oftmals müssen sie selbst aktiv werden, um wieder fahren zu dürfen. So geht es beispielsweise Führerschein-Neulingen bzw. Fahranfängern, die während der Probezeit ordentlich Punkte in Flensburg bzw. im Verkehrszentralregister gesammelt haben. Wer während dieser Zeit in der Verkehrssünderkartei eingetragen wird, muss erst einmal eine Nachschulung besuchen. Grundsätzlich gilt: Zwei einfache Verstöße oder ein schwerer Verstoß können dazu führen (abgesehen von sehr leinen Ordnungswidrigkeiten, die lediglich zu Verwarnungen führen), dass die Fahrerlaubnis eingezogen wird. Ein Aufbauseminare (ASF) bzw. die so genannte Nachschulung muss besucht werden, damit man wieder fahren darf.

Wenn der Punkteabbau nicht mehr hilft und der Führerschein zu einem späteren Zeitpunkt bzw. nach der Probezeit eingezogen wird, gestaltet sich die Rückerlangung schwieriger. Man kann nicht einfach ein Seminar zum Punkteabbau besuchen. Stattdessen gilt es sich der medizinisch psychologischen Untersuchung (MPU) zu unterziehen. Diese Untersuchung gilt als sehr anspruchsvoll: Relativ viele Teilnehmer bestehen nicht. Günstig ist sie auch nicht unbedingt, aber sie bietet zumindest die Chance einer Führerscheinwiedererteilung.