Wie der Führerscheinantrag schnell gestellt wird

Nur mit Führerscheinantrag darf man an den Fahrschulprüfungen teilnehmen. Deshalb sollte man den Antrag rechtzeitig stellen. Hier steht, was wichtig ist.

Im Grunde ist es nicht schwierig, sich bei einer Fahrschule anzumelden und somit auf die Prüfungen für den Führerschein vorzubereiten. Alles in allem gelten keine besonders hohen Voraussetzungen, abgesehen vom Erreichen des Mindestalters. Hat man sich erst einmal angemeldet, darf man den Theorieunterricht besuchen und auch Fahrstunden nehmen. Allerdings kann es danach nicht einfach zur Theorieprüfung und zur praktischen Fahrprüfung gehen. Die Teilnahme ist nur dann möglich, wenn ein Prüfantrag gestellt und bewillig wurde.

Der Prüfantrag wird auch häufig als Führerscheinantrag bezeichnet. Beim ihm handelt es sich um ein ganz wichtiges Dokument. Es wird zwingend benötigt, um die beiden Prüfungen (theoretische Prüfung und praktische Prüfung) absolvieren bzw. daran teilnehmen zu können. Sollte man keinen bewilligten Führerscheinantrag vorweisen können, ist die Anmeldung beim TÜV zur Theorieprüfung nicht möglich. Sofern diese nicht bestanden ist, kann die praktische Führerscheinprüfung ebenfalls nicht angegangen werden.

Den Führerscheinantrag stellen: So klappt es

Eigentlich ist es nicht schwer, den Prüfantrag zu stellen und die Berechtigung zur Teilnahme an den Fahrprüfungen zu erhalten. Dazu muss man lediglich das zuständige Rathaus oder Bürgerbüro aufsuchen. Dort gilt es den Antrag zu stellen, der anschließend an das Landratsamt weitergeleitet wird. Je nach Stadt oder Gemeinde kann es auch vorkommen, dass man den Antrag direkt beim Landratsamt stellt. Am besten erkundigt man sich in der Fahrschule nach der Verfahrensweise. Dort weiß man über den Ablauf genau Bescheid.

Übrigens gibt es auch Fahrschulen, die ihren Fahrschülern diese Arbeit abnehmen. Einige Fahrschulen stellen die Anträge, sofern eine Vollmacht erteilt wird. Ein solcher Service ist natürlich praktisch, allerdings kann er an zusätzliche Kosten gekoppelt sein. Auch hier empfiehlt es sich, einfach in der Fahrschule oder beim Fahrlehrer nachzufragen.

Voraussetzungen für den Prüfantrag

Um den Antrag auf dem Landratsamt stellen zu können, müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt werden. Im Wesentlichen geht es darum, dem Antrag weitere Unterlagen beizulegen, damit er vollständig ist und bearbeitet werden kann. Hierzu zählt ein aktuelles Lichtbild bzw. Passbild. Außerdem muss man sich mit dem Personalausweis oder einem Reisepass (ggf. in Verbindung mit einer Meldebescheinigung) ausweisen können. Wichtig: Der Antrag kann nur am Wohnort gestellt werden. Wer seinen Führerschein in einem anderen Bundesland oder einer andere Stadt machen will, muss zunächst seinen Wohnsitz verlegen. Bevor man diesbezüglich voreilig und ggf. falsch handelt, sollte man sich mit dem Landratsamt in Verbindung setzen und die Möglichkeiten erörtern.

Es werden noch zwei weitere Unterlagen bzw. Dokumente für die Antragstellung benötigt. Da wäre zunächst das Ergebnis vom Sehtest. In Abhängigkeit vom Sehtest wird festgelegt bzw. später im Führerschein eingetragen, ob man mit einer Sehhilfe (Brille oder Kontaktlinsen) fahren muss. Außerdem wird eine Bescheinigung dahingehend benötigt, dass ein Kurs über lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort (Erste Hilfe Kurs) besucht wurde.

Welche Kosten mit dem Stellen des Antrags in Verbindung stehen, hängt von den Gebühren ab, die von der Stadt oder Gemeinde erhoben werden. Im Allgemeinen gilt, dass sich die Gebühren im Rahmen halten. Bis der Antrag genehmigt wird und man zur Prüfungsteilnahme berechtigt ist, können je nach Landratsamt ca. 3 bis 6 Wochen vergehen. Dementsprechend sollte man ihn rechtzeitig stellen.