Wie man die Intensivfahrschule richtig wählt

Per Intensivfahrschule geht es schnell zum Führerschein. Allerdings sollte man die Fahrschule genau wählen und alles gut vorbereiten, damit es dann klappt.

Nicht alle Menschen verfügen über so viel Zeit, dass sie den Führerschein auf dem regulären Weg erlangen können. Aus zeitlichen Gründen ist es manchmal nicht möglich, die Fahrschule auf dem konventionellen Weg zu besuchen bzw. die Fahrausbildung über den Zeitraum mehrerer Monate zu durchlaufen. Vor allem Berufstätige haben hiermit ggf. größere Schwierigkeiten, weshalb der Führerschein möglichst schnell bzw. innerhalb eines kurzen Zeitraums erlangt werden muss.

Aus diesem Grund gibt es die so genannte Intensivfahrschule. Das Konzept ist einfach: Der Fahrschüler durchläuft eine intensive Fahrausbildung, die nur wenige Tage andauert und direkt zum angestrebten Führerschein führen sollen. Beim Autoführerschein werden meist zwei bis drei Wochen aufgewendet, um dieses Ziel zu erreichen. Dementsprechend werden entsprechende Fahrschulangebote vor allem während der Ferien bzw. während des Urlaubs gerne wahrgenommen.

Der Intensivführerschein ist nicht zu unterschätzen

Derartige Intensivlehrgänge sind auf keinen Fall zu unterschätzen. Manchmal wird auch die Bezeichnung Ferienfahrschule verwendet, jedoch ist dieser Begriff trügerisch. Von Ferien oder Urlaub kann keine Rede sein. Stattdessen gilt es jeden Tag den Fahrschulunterricht zu besuchen und außerdem täglich mehrere Fahrstunden zu nehmen, damit man dazu berechtigt ist, an den Fahrerscheinprüfungen teilzunehmen und außerdem auch die Aussicht hat, diese zu bestehen.

Dementsprechend sollte man sich als Interessent genau überlegen, ob der Weg über den Intensivführerschein oder Schnellführerschein wirklich zu einem passt. Zumal es nicht ausreicht, einfach nur den Theorieunterricht in der Fahrschule zu besuchen und an den Fahrstunden teilzunehmen. Abends gilt sich mit den Fahrschulbögen zu beschäftigen bzw. ausgiebig zu lernen, damit man die theoretische Prüfung auch tatsächlich meistert.

Die Intensivfahrschule rechtzeitig aussuchen

Bei der Wahl der Fahrschule gilt es aufzupassen. Denn längst nicht jede Fahrschule tritt als Intensivfahrschule am Markt auf. Teilweise können nur reguläre Fahrausbildungen absolviert werden. Folglich sollte man sich rechtzeitig auf die Suche nach einer geeigneten Fahrschule und einem guten Fahrlehrer begeben. Im Allgemeinen gilt, dass man den Kontakt am besten schon zwei oder noch besser drei Montage vorher herstellt, um sich über die Möglichkeiten zu informieren. Schließlich müssen die Termine für die intensive Fahrschulausbildung genau abgesprochen werden. Hier müssen die Terminpläne ausreichend Platz bieten.

Ebenfalls in diese Kategorie fällt das rechtzeitige Stellen des Führerscheinantrags. Nur wenn man beim zuständigen Landratsamt zeitig den Führerscheinantrag stellt, besteht Aussicht auf eine rechtzeitige Genehmigung. Diese wird benötigt, damit man an der Fahrprüfung teilnehmen darf. Am besten sollte man diesen Schritt mit dem Fahrlehrer genau abstimmen, da einige Fahrschulen derartige Behördengänge sogar übernehmen.

Ein wichtiger Punkt ist auch das Vergleichen der Preise. Die Kosten für einen Intensivführerschein können je nach Fahrschule ganz unterschiedlich ausfallen. Wer auf einen Vergleich verzichtet, muss womöglich einen deutlich höheren Führerscheinpreis in Kauf nehmen, als unbedingt nötig wäre. Zwar nimmt ein solcher Preisvergleich zusätzliche Zeit in Anspruch, doch meist lassen sich die Kosten dadurch sehr deutlich verringern.