Wie man den Kranführerschein machen kann

Der Kranführerschein ist heutzutage verpflichtend. Ohne Kranschein gehen Arbeitnehmer ein hohes Risiko ein. Eine Ausbildung ist aber schnell abgeschlossen.

Das Arbeiten mit dem Kran verkörpert eine Tätigkeit, die im Hinblick auf Risiko und Verantwortung nicht unterschätzt werden darf. Bedienfehler können schnell zu immensen Schäden führen, weshalb es mittlerweile Voraussetzung ist, dass nur ausgebildete Fachkräfte einen Kran betätigen dürfen. Wer als Kranführer arbeiten möchte, muss sich daher zunächst einer Schulung unterziehen. Dies ist sogar seine Pflicht.

In der Umgangssprache wird relativ häufig vom so genannten Kranführerschein gesprochen. Im Grunde ist dies kein richtiger Führerschein bzw. keine Fahrerlaubnis. Stattdessen handelt es sich um ein Dokument, welches bestätigt, dass der Kranführer eine entsprechende Ausbildung absolviert hat und daher mit dem Umfang des Krans vertraut ist.

Der Kranschein ist enorm wichtig

Gerade für Unternehmen ist es wichtig, diese Regelung zu berücksichtigen. Sollte ein Kran (ganz egal ob Autokran oder Turmdrehkran) von einer Person betätigt werden, die über keine Berechtigung verfügt, kann dies ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen. Ohne Kranschein drohen immense Kosten. Vor allem die Berufsgenossenschaften sind bei diesem Thema nicht zimperlich.

Allerdings muss dies kein Problem darstellen, denn letzten Endes ist es nicht schwer, die entsprechende Erlaubnis zu erlangen. In Deutschland gibt es mehrere Schulungsanbieter, die Ausbildungen für Kranführer anbieten. Wichtig ist hierbei nur eine Sache: Es muss sich um zertifizierte Lehrgänge handelt, sodass sich der Teilnehmer am Ende als geprüfter Kranführer oder Drehkranführer bezeichnen darf.

Auf welchen Anbieter man setzt, hängt letztlich vom jeweiligen Standort ab. Im Regelfall ist es nicht schwer, einen Schulungsanbieter in der jeweiligen Region zu finden. Außerdem gibt es Unternehmen, die sogar Inhouse-Schulungen anbieten. So kann unter anderem am Kran vor Ort geübt werden.

Hinweise zu den Kosten

Wenn vom Kranführerschein gesprochen wird, kommt meistens schnell die Frage nach den Kosten auf. Diesbezüglich ist anzumerken, dass es im Endeffekt darauf ankommt, bei welchem Anbieter die Kranführerausbildung durchlaufen wird, um welche Themen es geht und wie es um den Umfang der Ausbildung bestellt ist. Je nach Kran können nämlich ganz unterschiedliche Voraussetzungen gelten. Im Allgemeinen kann daher nur eine grobe Richtung genannt werden. Alles in allem sollte man mit Kosten bzw. mit Gebühren in Höhe von ca. 200 Euro rechnen. Üblicherweise werden diese Kosten jedoch vom Arbeitgeber, teilweise auch vom Jobcenter oder dem Arbeitsamt (Bundesagentur für Arbeit) übernommen.