Wie der Mofaführerschein gemacht wird

Der Mofaführerschein ist eigentlich keine Fahrerlaubnis, sondern eine Prüfbescheinigung. Ab dem Alter von 15 Jahren darf man mit dem Mofa fahren.

Wer mit einem motorisierten Kraftfahrzeug am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen möchte, muss mindestens 15 Jahre alt sein. Ab diesem Alter ist es zulässig, die so genannte Mofa Prüfbescheinigung zu erlangen, die letztlich dazu berechtigt, mit dem Mofa zu fahren. Nicht selten wird aber auch vom so genannten Mofaführerschein gesprochen.

Sobald man sich im Besitz dieses Führerscheins befindet, kann es losgehen. Übrigens darf man nicht nur das klassische Mofa fahren. Auch Motorroller dürfen gefahren werden, so lange sie als Mofaroller klassifiziert werden können. Letztlich bedeutet dies, dass die Fahrzeuge über eine Drossel verfügen müssen: Die zulässige Höchstgeschwindigkeit für ein Mofa liegt bei 25 km/h.

Voraussetzungen für den Mofaführerschein

Der Zugang zur Mofa Prüfbescheinigung ist vergleichsweise simpel. Im Endeffekt wird nämlich keine richtige Fahrerlaubnis erteilt. Dementsprechend dürfen sogar diejenigen mit dem Mofa fahren und am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, deren Fahrerlaubnis entzogen wurde. Die einzige Voraussetzung besteht darin, dass man mindestens 15 Jahre alt ist.

Der Besuch einer Fahrschule kann jedoch schon früher erfolgen. Bis zu drei Monat vor dem 15. Geburtstag ist es zulässig, sich bei einer Fahrschule anzumelden. Der Zeitraum von drei Monaten ist im Normalfall ausreichend bemessen, um sich auf die Prüfung vorzubereiten. Die Ausbildung ist nämlich relativ kompakt gehalten.

Was die Ausbildung in der Fahrschule umfasst

Genau betrachtet ist die Fahrschulausbildung sehr kurz gehalten. Im Wesentlichen geht es darum, den Theorieunterricht zu besuchen. Es müssen sechs Doppelstunden (90 Minuten) absolviert werden. Ergänzend zu diesem theoretischen Fahrschulunterricht gilt es Fahrunterricht zu nehmen. Dieser umfasst lediglich eine Doppelstunde bzw. auch wieder 90 Minuten. Sofern ein Gruppenunterricht angeboten wird, müssen zwei Doppelstunden absolviert werden. Allerdings kann es vorkommen, dass der Fahrlehrer dazu rät, weitere Fahrstunden zu nehmen. Der sichere Umfang mit der Kupplung bzw. mit dem gesamten Kraftrad muss beherrscht werden.

Sofern diese Voraussetzungen erfüllt sind, gilt es nur noch die Prüfung zu bestehen. Die Theorieprüfung wird beim TÜV abgehalten. Sofern man den theoretischen Unterricht besucht und ergänzend mit den Fragebögen geübt hat, sollte man es im ersten Anlauf schaffen. Wer nicht besteht, muss die Prüfung erneut ablegen. Dies hat zur Folge, dass zusätzliche Kosten entstehen und der Mofa Führerschein dadurch teurer wird.

Ist die Prüfung bestanden, kann man sich umgehend die Mofaprüfbescheinigung auf dem Landratsamt ausstellen lassen. Wie hoch die gesamten Kosten für den Führerschein ausfallen, hängt davon ab, welche Fahrschule gewählt wird und wie viele Fahrstunden genommen werden. Im Allgemeinen ist mit Gesamtkosten in Höhe von ca. 120 Euro zu rechnen.