Wie der Mopedführerschein gemacht wird

Beim Mopedführerschein gibt es mehrere Möglichkeiten bzw. Führerscheinklassen. Hier wird gezeigt, welche Fahrerlaubnis für wen am besten geeignet ist.

Wer als Jugendlicher richtig mobil sein möchte, kommt um ein Moped häufig nicht vorbei. Mit einem eigenen Kraftrad ist man unabhängig und kann zugleich günstig fahren. Allerdings wird erst einmal eine Fahrerlaubnis benötigt. Welchen Führerschein man macht, hängt letztlich davon ab, welches Kraftrad gefahren werden soll.

Einen klassischen bzw. typischen Mopedführerschein gibt es nämlich nicht. Stattdessen gibt es in Deutschland unterschiedliche Führerscheinklassen. Im Allgemeinen gilt, dass zwei Klassen in die nähere Auswahl kommen, solange man noch nicht volljährig bzw. noch keine 18 Jahre alt ist. Ab 15 ist es möglich, mit dem Mofa zu fahren, wobei anzumerken ist, dass man in solch einem Fall keinen richtigen Führerschein macht, sondern lediglich eine Prüfungsbestätigung erlangt. Richtig los geht es erst ab 16. Ab diesem Alter ist es möglich, entweder den Führerschein der Klasse M oder der Klasse A1 zu machen. Wie man sich entscheidet, hängt - wie schon angerissen wurde - vom Fahrzeug sowie den Kosten ab.

Führerscheinklasse M: Motorroller fahren

Die günstigere Variante ist die Fahrerlaubnis der Klasse M, die umgangssprachlich auch als Rollerführerschein bezeichnet wird. Es dürfen Krafträder gefahren werden, die maximal 45 km/h schnell fahren. Dieser Führerschein zeichnet sich dadurch aus, dass er vergleichsweise leicht gemacht werden kann und sich außerdem die Kosten in Grenzen halten.

Die Fahrausbildung kann innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit durchlaufen werden. Es müssen nur relativ wenige Fahrstunden genommen werden, was sich auch auf den Preis der Fahrschule auswirkt. Welcher Führerscheinpreis am Ende fällig wird, hängt von der Fahrschule sowie der Anzahl an Fahrstunden ab. Mit Kosten von ca. 500 bis 700 Euro ist zu rechnen.

Mopedführerschein in der Klasse A1

Nicht so günstig ist die Führerscheinklasse A1. Aber dafür hat es dieser Mopedführerschein so richtig in sich, schließlich dürfen Krafträder mit einem Hubraum von maximal 125 ccm gefahren werden. Wer 16 oder 17 Jahre alt ist, darf ein Fahrzeug fahren, das maximal 80 km/h schnell fährt. Aber der Volljährigkeit sind auch höhere Geschwindigkeiten zulässig. Alles in allem kann gesagt werden, dass dieser Führerschein deutlich mehr Möglichkeiten bietet, zumal vom Landratsamt eine richtige Fahrerlaubnis erteilt wird, mit deren Erteilung zugleich die zweijährige Probezeit beginnt.

Allerdings liegen die Kosten auch ein ganzes Stück höher, was vor allem am Umfang der Fahrschulausbildung liegt. Es gilt eine deutlich größere Anzahl an Pflichtstunden zu leisten, was den Preis in die Höhe treibt. Im Allgemeinen sollte man mit Kosten in Höhe von ca. 1.000 bis 1.200 Euro rechnen. Damit liegt dieser Führerschein für das Moped deutlich höher als der konventionelle Führerschein, aber dafür bringt er eben gewisse Vorzüge mit sich. Hierzu zählt unter anderem die Tatsache, dass ein Teil der erbrachten Leistung bei einem späteren Motorradführerschein (Klasse A) angerechnet werden kann.