Motorradführerschein in Klasse A machen

Es ist leicht, den Motorradführerschein zu machen. Am besten setzt man gleich auf die Fahrerlaubnis der Klasse A, damit man alle Bikes fahren darf.

Wenn man es genau betrachtet, gibt es den klassischen Motorradführerschein überhaupt nicht. Stattdessen gibt es die Fahrerlaubnis in unterschiedlichen Führerscheinklassen. Aus Sicht der meisten Leute kann ab Klasse A1 von einem Führerschein für Motorräder gesprochen werden. Allerdings ist dieser stark eingeschränkt. Zwar darf man ihn ab 16 Jahren machen, jedoch ist der Hubraum des Kraftrads auf 125 ccm begrenzt. Wer richtige bzw. stärker motorisierte Bikes fahren möchte, muss 18 Jahre alt bzw. volljährig sein und sollte über eine Fahrerlaubnis der Klasse A verfügen.

Die Führerscheinklasse A gibt es in zwei Varianten, nämlich einmal beschränkt und einmal unbeschränkt. Der Unterschied macht sich bei den Motorrädern bemerkbar, die man fahren darf. Solange der Führerschein noch beschränkt ist, darf die Leistung nicht größer als 25 kW bemessen sein. Ist er nicht mehr beschränkt, spielen Motorleistung und Leergewicht keine Rolle mehr: Alle Motorräder, die über eine Zulassung verfügen, dürfen auch gefahren werden.

Die Fahrerlaubnis der Klasse A ist bis 25 Jahre beschränkt

Ob der Motorrad Führerschein beschränkt wird, hängt von zwei Faktoren, nämlich dem Alter und der Dauer des Führerscheinsbesitzes ab. Wer 25 Jahre alt ist, kann automatisch den Führerschein der Klasse A machen - er gilt als unbeschränkt. Jüngere Motorradfahrer müssen schlichtweg warten, bis sie 25 sind oder mindestens zwei Jahre lang den beschränkten bzw. eingeschränkten Führerschein besitzen.

Wer seinen Führerschein gleich mit 18 macht und zwei Jahre lang fährt bzw. die Einschränkung akzeptiert, hat es im Grunde schon geschafft. So gesehen ist es also überhaupt kein Problem, größere bzw. stärker motorisierte Krafträder zu fahren.

Wie die Motorradführerschein Ausbildung aufgebaut ist

Wie lange es dauert, bis man seine Fahrerlaubnis in den eigenen Händen hält, hängt vor allem davon ab, wie gut man sich in der Fahrschule schlägt. Es gilt 12 Doppelstunden regulären Theorieunterricht sowie 4 Doppelstunden Zusatzunterricht zu besuchen. Außerdem gilt es 12 Pflichtstunden zu nehmen. Hinzu kommen die Übungsstunden auf dem Motorrad. Wie viele Fahrstunden benötigt werden, hängt vom eigenen Können ab. Dies wirkt sich wiederum auf die Kosten auf. Im Allgemeinen wird gesagt, dass man mit mindestens 1.000 Euro an Führerscheinkosten rechnen sollte. In Abhängigkeit von den Fahrstunden kann es auch teurer werden, sodass gut 1.000 bis 1.200 Euro an Kosten zu veranschlagen sind.

Falls man sich bereits im Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse A1 befindet, ist es möglich, sich zumindest einen Teil der Führerscheintheorie anrechnen zu lassen. Die Theorieprüfung gilt es zwar trotzdem zu bestehen, aber es brauchen weniger Stunden in der Fahrschule besucht werden, wodurch sich die Kosten ggf. ein wenig senken lassen. Dementsprechend sollte man sich bei der Fahrschule zuvor erkundigen.

Wer noch nicht volljährig ist, kann die theoretische Prüfung beim TÜV frühestens 3 Monate vor seinem Geburtstag besuchen, die praktische Fahrprüfung ist einen Monat vorher möglich. Volljährige haben dieses Problem hingegen nicht, sie können die Ausbildung noch schneller durchlaufen, sofern der Fahrschule entsprechende Ressourcen frei stehen.