Was bei der Motorradprüfung zu erwarten ist

Vor der Motorradprüfung für den Motorradführerschein braucht man keine Angst haben. Vorbereitung und gute Nerven sind alles, was man zum Bestehen braucht.

Die Fahrschulausbildung für den Motorradführerschein (Führerscheinklasse A1 und Klasse A) ist im Grunde relativ schnell absolviert. Es gilt den Theorieunterricht zu besuchen, der auch einige Doppelstunden Zusatzstoff umfasst. Hinzu kommen die eigentlichen Fahrstunden auf dem Motorrad der Fahrschule, die sich aus Übungsstunden und Pflichtstunden zusammensetzen. Hat man dieses Programm absolviert, gilt es nur noch die Prüfungen zu meisten.

Natürlich macht es einen Unterschied, um welche Motorradprüfung es geht. Auf der einen Seite gibt es die theoretische Prüfung, auf der anderen Seite die praktische Prüfung. Beide Prüfungen gilt es auf vollkommen unterschiedliche Art und Weise anzugehen bzw. sich anders vorzubereiten.

Theorieprüfung für den Motorradführerschein meistern

Hinsichtlich der theoretischen Prüfung gibt es gar nicht so viel anzumerken. Hier verhält es sich wie bei allen Theorieprüfungen für den Führerschein: Eine gute Vorbereitung ist alles. Es geht darum, den Fahrschulunterricht zu besuchen und ggf. auch ergänzende Literatur zu lesen. Anschließend wird mit den Fahrschulbögen gearbeitet.

Besonders das Üben mit den Prüfungsbögen gilt es sehr ernst zu nehmen. Es ist unglaublich wichtig, alle Bögen zu bearbeiten und die falsch beantworteten Fragen mehrfach zu wiederholen, damit alle Fehler ausgemerzt werden. Am besten beginnt man schon mehrere Wochen zuvor, damit ausreichend Zeit zur Vorbereitung bleibt. Im Allgemeinen gilt es als besser, lieber über einen längeren Zeitraum (ein paar Wochen) zu lernen und dabei jeden Tag eine kleine Anzahl an Fahrschulbögen zu bearbeiten, als viele Bögen in kurzer Zeit durchzupauken.

Wie die praktische Motorradprüfung abläuft

Bei der praktischen Fahrprüfung läuft es ein wenig anders. Hier kann man sich nur bedingt theoretisch vorbereiten. Es kommt in erster Linie darauf an, das Motorrad zu beherrschen. Natürlich gilt es auch mit den Regeln im Straßenverkehr vertraut zu sein, doch im Wesentlichen geht es um das Handling des Kraftrads.

Die Prüfung gliedert sich aus zwei Teilen, nämlich einer Fahrt im öffentlichen Straßenverkehr sowie das Absolvieren so genannter Grundfahraufgaben. Im Straßenverkehr sollte man sich mit dem Motorrad absolut sicher bewegen können. Auf dem Übungsplatz geht es darum, mehrere ausgewählte Grundfahraufgaben zu meisten. Hierzu zählen Slalom Fahren in Schrittgeschwindigkeit, Slalomfahren bei höherer Geschwindigkeit, Gefahrenbremsung, Stop an Go etc. - alles in allem ist Spektrum relativ groß. Hier ist es wichtig, dass im Vorfeld alle Aufgaben ausreichend geübt wurden und man sie beherrscht. An den Übungsstunden zu sparen, wäre falsch: Sollte man die Aufgaben nicht meistern, ist man durchgefallen. Nicht zu bestehen, ist natürlich alles andere als wünschenswert, weil die Führerscheinprüfung dann erneut angetreten werden muss und dadurch auch zusätzliche Kosten entstehen.

Daher ist es ganz wichtig, ausreichend auf dem Fahrschulmotorrad zu üben. Die Übungen gilt es wiederum ernst zu nehmen. Sie müssen allesamt sitzen, damit man später keine Probleme mit den Grundfahraufgaben bekommt. Außerdem helfen sie dabei, schnell ein gutes Gefühl für das Motorrad zu entwickeln, was auch bei der Fahrt im Straßenverkehr von Vorteil ist.