Wie die Nachschulung dem Führerschein hilft

Eine Führerschein Nachschulung kann empfehlenswert sein und ist manchmal sogar verpflichtend. Sie hilft dabei, Punkte in Flensburg abzubauen.

Über die Themen Nachschulung und Aufbauseminare wissen nur relativ wenige Leute Bescheid. Dabei kann es unter Umständen sehr hilfreich sein, sich in diesem Bereich auszukennen. Nämlich wenn der Verlust des Führerscheins droht, kann ein Seminar womöglich helfen, den Führerschein zu retten, sodass man weiterhin selbst fahren und am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen darf.

Zunächst einmal gilt es zu wissen, dass es verschiedene Aufbauseminare gibt. Mit der Teilnahme am Seminare wird stets das Ziel verfolgt, den Punktestand in Flensburg zu verringern. Wie viele Punkte im Verkehrszentralregister bzw. in der Verkehrssünderkartei abgebaut werden können, hängt vom Punktestand ab. Außerdem spielt es eine Rolle, wie lange man sich bereits im Besitz des Autoführerscheins befindet.

Sollte man auf einen Punktestand von maximal 8 Punkten blicken können, ist es per Seminare (meist per ASP Aufbauseminar) möglich, 4 Punkte abzubauen. Liegt der Punktestand höher, können lediglich 2 Punkte abgebaut werden. Dennoch ist es auch dann ratsam, diesen Weg zu gehen. Denn sollte man auf einen Punktestand von 18 Punkten kommen, erfolgt der Führerscheinentzug. Damit man die Fahrerlaubnis nicht verliert, sollte man jede erdenkliche Maßnahme ergreifen, um einen Punkteabbau zu betreiben.

Infos zur Nachschulung in der Probezeit

Wenn im Zusammenhang mit dem Thema Führerschein von der Nachschulung gesprochen wird, so bezieht sich dies häufig auf Führerscheinneulinge, die sich noch in der Probezeit befinden. Sie sind dazu verpflichtet, ein Aufbauseminare zu besuchen: Nur so besteht die Möglichkeit, die Fahrerlaubnis wieder zu erhalten. Allerdings können keine Punkte abgebaut werden. Diese Möglichkeit ist erst gegeben, wenn man sich mindestens fünf Jahre lang im Besitz des Führerscheins befunden hat.

Dementsprechend bleibt einem keine andere Wahl. Die Teilnahme ist wichtig, damit die Aussicht besteht, wieder die Fahrerlaubnis zu bekommen. Aber auch in anderen Situationen kann die Teilnahme verpflichtend sein. Bei einem hohen Punktestand können Nachschulungen für den Führerschein angeordnet werden. Sollte man sich widersetzen droht ein vorzeitiger Fahrerlaubnisentzug.

Mit welchen Kosten zu rechnen ist

Die Durchführung entsprechender Kurse und Seminare wird von Fahrschulen übernommen. Diese arbeiten verständlicherweise nicht umsonst. Mit welchen Kosten zu rechnen ist, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Wer vergleicht, kann unter Umständen ein paar Euro sparen. Aber auch der Kurstyp entscheidet über die Kosten. Generell wird gesagt, dass je nach Kurs mit Gebühren in Höhe von ca. 200 bis 400 Euro zu rechnen ist. Im Vergleich zur Teilnahme an einer späteren MPU ist dies relativ günstig.