Tipps zum Nothelferkurs für den Führerschein

Ohne Nothelferkurs gibt es keine Fahrerlaubnis. Es ist ratsam, gleich nach Beginn der Fahrschulausbildung einen Kurs in erster Hilfe zu besuchen.

Viele Fahrschüler staunen nicht schlecht, wenn ihnen in der Fahrschule gesagt wird, dass es nicht ausreichend ist, die beiden Fahrschulprüfungen zu bestehen, sondern sie auch noch einen Kurs in erster Hilfe besuchen müssen. Dabei ist dies schon seit geraumer Zeit so: Nur wenn man einen Erstehilfekurs besucht hat bzw. man ausführlicher in lebensrettenden Sofortmaßnahmen am Unfallort unterrichtet wurde, ist man dazu berechtigt, den Führerschein zu erhalten.

Im Süden Deutschlands sowie auch in der Schweiz und einigen Teilen Österreichs wird der Erstehilfekurs auch häufig als Nothelferkurs bezeichnet. Hinsichtlich der Kurse gelten je nach Land unterschiedliche Voraussetzungen, doch das Grundprinzip ist stets dasselbe: Man muss über grundlegende Kenntnisse in erster Hilfe verfügen, damit die Fahrschulausbildung abgeschlossen werden kann.

Zum Erstehilfekurs möglichst früh anmelden

So mancher Fahranfänger hat die Bedeutung des Kurses unterschätzt und konnte Führerscheinprüfung nicht antreten, weil der Erste Hilfe Kurs nicht absolviert wurde. Besonders jungen Menschen passiert dies vergleichsweise häufig. Sie haben oftmals keine Lust, weshalb der Führerschein ins Stocken gerät. Dabei ist es im Grunde nicht schwer, eine solche Ausbildung zu durchlaufen. Im Regelfall reicht es aus, einen Tag an Zeit zu investieren, damit man den entsprechenden Nachweis erlangt.

Am einfachsten lässt sich diese Problematik umgehen, indem man sich möglichst früh bei einem Kurs anmeldet. Sobald man sich bei einer Fahrschule angemeldet hat, sollte man sich nach einem Anbieter umsehen. Fahrschule und Fahrlehrer können übrigens gut weiterhelfen: Im Normalfall können sie problemlos eine Empfehlung aussprechen. Welcher Kurs zu belegen ist, sollte man im Vorfeld jedoch abklären. Je nach Führerschein können unterschiedliche Anforderungen bestehen. In Deutschland reicht es beispielsweise aus, für den Autoführerschein einen vergleichsweise kompakten Kurs zu besuchen, der nicht länger als einen Tag andauert. Möchte man hingegen den Motorradführerschein erlangen, gilt es den größeren Kurs zu durchlaufen.

Der Nothelferkurs wird von mehreren Institutionen angeboten

Anlaufstellen, bei denen man sich informieren und den Kurs belegen kann, gibt es gleich mehrere. In Deutschland werden vergleichsweise viele Nothelferkurse bzw. Ausbildungen im Leisten erster Hilfe beim Roten Kreuz gemacht. Hilfseinrichtungen, wie beispielsweise die Johanniter oder die Malteser, sind in diesem Bereich jedoch auch tätig.

Im Hinblick auf die einzelnen Anbieter weisen die Kurse keine Unterschiede auf. Die Kursinhalte sind gesetzlich festgeschrieben und meist sind auch die Kosten gleich hoch bemessen. Für welchen Anbieter man sich entscheidet, macht man am besten vom Ausbildungsort oder den zur Auswahl stehenden Terminen abhängig.