Wie man den Staplerführerschein machen kann

Beim Staplerführerschein braucht man vor den Prüfungsfragen und den Kosten keine Angst zu haben. Wichtig ist, dass die Ausbildung solide aufgebaut ist.

Die Zeiten, in denen man einfach so auf den Gabelstapler steigen und damit im Betrieb fahren durfte, sind längst vorbei. Aus Gründen der Sicherheit greifen heutzutage relativ strikte Gesetze, was letztlich bedeutet, dass man erst einmal über einen speziellen Führerschein, den so genannten Staplerführerschein verfügen muss.

Obwohl es eigentlich nicht schwierig ist, den Gabelstaplerführerschein zu erlangen, gibt es relativ viele Leute, die aufgeregt oder gar nervös sind. Besonders die Angst vor der Prüfung ist groß. Da kommt es schon einmal vor, dass im Web gezielt nach Prüfungsfragen und Antworten gesucht wird. Dabei muss man im Grunde gar nicht auf diesem Wege verfahren. Wer im theoretischen Teil der Ausbildung gut aufpasst, wird die Fragen problemlos beantworten können.

Allerdings ist hinsichtlich der Ausbildung anzumerken, dass je nach Anbieter sehr große Unterschiede bestehen können. Außerdem erlangt man nicht immer einen Staplerschein, der letztlich dazu berechtigt, in jedem Betrieb mit einem Stapler zu steigen.

Der einfache Staplerführerschein ist nicht die beste Wahl

So kommt es zum Beispiel häufiger vor, dass Mitarbeiter der Berufsgenossenschaft (BG) im Betrieb erscheinen und die Staplerschulung durchführen. Ein richtiger Führerschein, wie man ihn aus der Fahrschule kennt, wird überhaupt nicht gemacht. Im Endeffekt geht es darum, an einem Kurs teilgenommen und diesen Bestanden zu haben. Anbieter gibt es relativ viele. Die Berufsgenossenschaften setzen zumeist auf ein relativ simples Konzept, welches sicherstellt, dass sich die Teilnehmer in der Lage befinden, die im jeweiligen Betrieb befindlichen Stapler zu bedienen. Zumeist sind derartige Ausbildungsprogramme an einem halben Tag durchlaufen.

Es gibt aber auch Ausbildungen, die bis zu zwei Tage andauern. Wer einen solch qualifizierten Staplerführerschein erlangt, ist besser dran. Mit einem solchen Führerschein in der Tasche ist man auch in anderen Betrieben dazu berechtigt, einen Stapler zu fahren. Außerdem wird deutlich mehr Fachwissen vermittelt, was bei der alltäglichen Arbeit von großem Nutzen sein kann. Ganz ähnlich ist es um die praktische Ausbildung bestellt: Je nach Anbieter werden beispielsweise auch verschiedene Stapler (Gasstapler, Dieselstapler und Elektrostapler) mit verschiedenen Anbaugeräten gefahren, damit man ausreichend Erfahrung sammelt.

Die Kosten werden meist vom Arbeitgeber getragen

Was die Kosten betrifft, die mit der Erlangung des Gabelstaplerführerscheins in Verbindung stehen, so kommt es relativ selten vor, dass man diese selbst tragen muss. Im Regelfall werden die anfallenden Gebühren vom Arbeitgeber übernommen. Meist haben die Unternehmen gar keine andere Wahl, wenn sie ihre Mitarbeiter entsprechend einsetzen müssen. Unter Umständen kann es auch vorkommen, dass das Arbeitsamt bzw. die Bundesagentur für Arbeit die Ausbildungskosten trägt. Zumindest kann diese Möglichkeit gegeben sein, wenn dadurch eine realistische Chance besteht, einen Job zu erhalten.