Treckerführerschein: Diese Möglichkeiten gibt es

Für den Treckerführerschein gibt es gleich zwei Führerscheinklassen. Man sollte genau wissen, welcher Führerschein für den Trecker besser zu einem passt.

Auch wenn es vergleichsweise wenige Haushalte gibt, die mit Stolz auf einen eigenen Trecker blicken können, ist das Interesse am entsprechenden Führerschein sehr groß. Denn auch wenn man es auf den ersten Blick nicht glauben mag, gibt es dennoch zahlreiche Familien, die einen Traktor besitzen. Zwar wird dieser meist nur relativ selten genutzt, doch gerade junge Menschen haben Interesse daran, die Fahrzeuge auch nutzen zu dürfen.

Die Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr ist natürlich nur in Verbindung mit einer gültigen Fahrerlaubnis zulässig. Ob diese zusätzlich erlangt werden muss, hängt davon ab, wie alt man ist und ob man bereits einen Führerschein bzw. eine Fahrerlaubnis besitzt. In Abhängigkeit von der jeweiligen Führerscheinklasse ist es ggf. gar nicht erforderlich, extra einen Treckerführerschein zu machen.

Die Führerscheinklassen L und T kommen in Frage

Wer beispielsweise einen Autoführerschein oder gar keinen Lkw-Führerschein besitzt, ist ohnehin dazu berechtigt, mit dem Traktor zu fahren. Ab Klasse 3 bzw. den neuen Klassen B und BE darf man Traktor fahren. Ansonsten ist es in der Tat erforderlich, die Fahrschule aufzusuchen und dort eine kleine Fahrausbildung zu durchlaufen.

Im Grunde ist es nicht schwer, die benötigte Fahrerlaubnis zu erlangen. Wichtig sind nur zwei Dinge. Zum einen muss das Alter von 16 Jahren erreicht werden: Erst ab 16 ist man dazu berechtigt, Traktoren eigenständig im öffentlichen Straßenverkehr zu fahren. Das Fahren mit 15 ist nicht gestattet. In diesem Alter kann man lediglich die Prüfungsbestätigung für das Mofa erlangen. Zum anderen gilt es sich für die richtigen Führerscheinklassen zu entscheiden. Nämlich gleich zwei Klassen kommen in Frage: L und T berechtigen zum Fahren des Traktors ab 16.

Wie man den richtigen Treckerführerschein wählt

Wie man sich diesbezüglich am besten entscheidet, hängt vor allem davon ab, welche Ziele man verfolgt. Im Allgemeinen ist es ratsam, sich für die Klasse T zu entscheiden. Zwar handelt es sich hierbei um den deutlich anspruchsvolleren Führerschein, aber dafür bringt er gewisse Vorzüge mit sich. In diesem Zusammenhang ist vor allem die Tatsache zu nennen, dass man Trecker (besonders in Verbindung mit einem Anhänger) mit höherer Geschwindigkeit fahren darf. Des Weiteren sind andere Führerscheinklasse (L, M und S) automatisch mit eingeschlossen. Wenn man beispielsweise Motorroller oder Quad fahren möchte, bietet es sich an, gleich auf die Führerscheinklasse T zu setzen.

Die Ausbildung in der Fahrschule umfasst 12 Doppelstunden Grundstoff zuzüglich 6 Doppelstunden Zusatzstoff. Außerdem müssen Fahrstunden absolviert werden. Zwar drücken diese die Kosten nach oben, doch im Gegenzug genießt man eine bessere Ausbildung. Zudem gilt es nicht nur eine Theorieprüfung, sondern auch eine praktische Prüfung zu bestehen. Welche Kosten mit dem Traktorführerschein in Verbindung stehen, hängt von der Fahrschule bzw. deren Preisen sowie den benötigten Fahrstunden ab. Wer möglichst genau in Erfahrung bringen möchte, mit welchem Führerscheinpreis zu rechnen ist, sollte sich mit einer Fahrschule in Verbindung setzen.