Was die Trunkenheitsfahrt für den Führerschein bedeutet

Mit Alkohol am selbst ein Auto oder auch ein Fahrrad zu fahren, ist riskant. Eine Trunkenheitsfahrt kann ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen.

Das Fahren unter Alkoholeinfluss kann schnell ein Delikt bzw. eine Straftat darstellen. Hierbei handelt es sich um ein Verkehrsdelikt, das vergleichsweise häufig begangen wird - teilweise unabsichtlich, teilweise auch mit Vorsatz. Die Konsequenzen sind nicht zu unterschätzen. Abgesehen davon, dass auf Trunkenheit viele schwere Unfälle zurückzuführen sind, können schwere Strafen drohen, die unter umständen mit einem Führerscheinentzug enden.

Der vorübergehende sowie auch der dauerhafte Führerscheinverlust stellen Maßnahmen dar, die leider relativ häufig angeordnet werden. Dabei müsste dies überhaupt nicht sein: Wer bewusst auf Alkohol verzichtet bzw. sich konsequent nicht hinter das Lenkrad eines Autos oder auch eines anderen Fahrzeugs setzt, läuft nicht Gefahr, seinen Führerschein zu verlieren. Jede Trunkenheitsfahrt sollte ganz bewusst vermieden werden.

Welche Folgen drohen

Wie die Polizei reagiert, wenn Fahrten unter Alkoholeinfluss festgestellt werden, hängt ganz davon ab, wie es um den Einzelfall bestellt ist. Im Endeffekt kommt es auf den Alkoholgehalt im Blut an: Je höher der Promillewert ausfällt, desto schwerwiegender ist die Bestrafung. Wer beispielsweise die Promillegrenze nur leicht überschreitet, muss die Fahrt beenden und ein stolzes Bußgeld entrichten. Sofern es sich um den ersten Vorfall handelt und der Alkoholgehalt wirklich nur geringfügig über dem Grenzwert liegt, kommt man womöglich um einen Führerscheinentzug herum.

Beim ehr Alkohol im Blut wird der Führerschein entzogen. Wie lange er entzogen wird, hängt davon ab, ob es sich um das erste Delikt dieser Art handelt und welcher Alkoholgehalt gemessen wurde. Außerdem ist mit einer stattlichen Anzahl an Punkten im Verkehrszentralregister bzw. in der Verkehrssünderkartei in Flensburg zu rechnen. Sollte eine wiederholte Trunkenheitsfahrt festgestellt worden sein, droht sogar ein dauerhafter Führerscheinentzug.

Die Trunkenheitsfahrt ist auch auf dem Fahrrad nicht zu unterschätzen

Einige Autofahrer versuchen clever zu sein, indem sie nach durchzechten Nächten nicht mit dem Auto, sondern mit dem Fahrrad fahren. Doch auch hier gilt es aufzupassen, da Trunkenheitsfahrten geahndet werden können. Allerdings muss die Bestrafung nicht ganz so hoch ausfallen. Allerdings sollte man auch hier die Risiken nicht unterschätzen. Selbst bei einer relativen Fahruntüchtigkeit (Ausfallerscheinungen trotz Alkoholgehalt unter der Grenze von 1,6 Promille) kann es zum Führerscheinentzug kommen. Es drohen 7 Punkte in Flensburg und womöglich sogar eine Freiheitsstrafe. Noch viel wahrscheinlicher ist eine solche Bestrafung, wenn eine absolute Fahruntüchtigkeit festgestellt wird.

Dementsprechend kann das Fahrradfahren unter Alkoholeinfluss tatsächlich zum Verlust des Führerscheins führen, da man letztlich am öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt und somit andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Sinnvoll ist es daher, auch das Rad stehen zu lassen und beispielsweise ein Taxi zu nehmen.