Wer auf dem Verkehrsübungsplatz fahren darf

Man sollte Verkehrsübungsplätze bewusst besuchen und dort das Autofahren üben. Man kann viel lernen und die Kosten sind gegenüber der Fahrschule niedrig.

Fahrstunden bzw. Übungsstunden sind eine sehr gute Sache. Fahrschüler können eine Menge über den Umgang mit Fahrzeugen lernen und im Lauf der Zeit auch Sicherheit erlangen. Allerdings sind die meisten Fahrschüler darum bemüht, so wenige Stunden wie möglich in Anspruch zu nehmen, damit der Führerschein nicht so teuer wird. Im Grunde steht dieses Ziel im Gegensatz zur Fahrausbildung: Je mehr man im Vorfeld übt, desto besser steht es um die Chancen, die praktische Fahrschulprüfung im ersten Anlauf zu bestehen.

Folglich ist es immer gut, wenn ein paar zusätzliche Fahrstunden in Anspruch genommen werden. Diese müssen auch nicht zwingend im Fahrschulauto genommen werden. Schließlich gibt es in Deutschland so genannte Verkehrsübungsplätze. Hierbei handelt es sich um Plätze, auf denen es gestattet ist, auch ohne Führerschein zu Fahren. Das Ziel ist es, gewisse Grundfertigkeiten zu erlernen und somit mehr Kontrolle über den Pkw zu erlangen.

Was den Verkehrsübungsplatz so attraktiv macht

Falls man als Fahrschüler über die Möglichkeit verfügt, einen solchen Platz zu besuchen, sollte sie auch genutzt werden. Immerhin existieren gleich mehrere Vorteile, die hierfür sprechen. Da wäre zunächst einmal der Kostenvorteil. Das Nehmen von Fahrstunden beim Fahrlehrer gilt als kostspielig. Um auf dem Übungsplatz fahren zu dürfen, gilt es zwar ebenfalls eine Gebühr zu entrichten, jedoch sind die Preise längst nicht so hoch bemessen. Letzten Endes ist die gebotene Leistung sehr günstig.

Außerdem ist es möglich, ohne Fahrlehrer zu üben. Im Endeffekt benötigt man ein verkehrssicheres und versichertes bzw. zugelassenes Fahrzeug. Außerdem muss sich eine Person im Fahrzeug befinden, die sich selbst im Besitz eines Führerscheins der entsprechenden Führerscheinklasse befindet. In den meisten Fällen übernimmt der Vater diese Aufgabe: Er erklärt seinem Kind, wie das Auto gefahren wird. Aber auch Freunde des Fahrschülers dürfen diese Aufgabe übernehmen, sofern sie die Voraussetzungen erfüllen.

Gerade um gelernte Dinge, wie beispielsweise Kuppeln, Schalten, Einparken etc. nochmals zu üben und zu festigen, bietet es sich an, einen Verkehrsübungsplatz zu besuchen. Der Nutzen ist in der Tat hoch bemessen. Gegebenenfalls kann es sich sogar lohnen, eine weitere Anfahrt in Kauf zu nehmen. Schließlich darf man dort legal fahren. Illegales Fahren auf Parkplätzen oder auf abgelegenen Strecken ist keine Alternative, weil das Risiko zu hoch ist.

Ein guter Versicherungsschutz ist wichtig

Natürlich kann es auf dem Verkehrsübungsplatz zu Unfällen kommen. Deshalb ist es wichtig, dass ein ausreichender Versicherungsschutz besteht. Diesbezüglich bietet es sich an, weitere Informationen beim eigenen Versicherer einzuholen. Teilweise gibt es aber auch Übungsplätze, die eigenständige Zusatzversicherungen anbieten.