Frontbügel am Auto richtig nachrüsten

Die Nachrüstung von einem Frontbügel will gut vorbereitet sein. Die Qualität und Design müssen stimmen und auch der Fußgängerschutz will berücksichtigt sein.

Schwere Metallrohre, die als Schutzbügel dienen und die Fahrzeugfront technisch und auch optisch aufwerten, liegen zweifelsfrei im Trend. Besonders die Besitzer von Geländewagen, Pickups und SUVs können sich hierfür begeistern. Da viele Autos serienmäßig nicht entsprechend ausgestattet sind, bleibt nur eine Möglichkeit, nämlich die Nachrüstung.

Genau betrachtet ist es gar nicht so schwer, einen Frontbügel am Auto nachzurüsten. Allein schon wegen der großen Auswahl hat man es relativ einfach. Es gibt zahlreiche Unternehmen, die entsprechende Kfz-Teile produzieren. Sowohl über den regionalen Fachhandel für Autoteile, als auch über Onlinehändler, ist es möglich, einen passenden Bügel für die Front des Autos zu kaufen. Wer technisch begabt ist und über die entsprechenden Möglichkeiten verfügt, kann die Montage sogar selbst vornehmen. Ansonsten besteht immer noch die Möglichkeit, die Montage in einer Kfz-Werkstatt durchführen zu lassen.

Der Frontbügel sollte unbedingt auf das Fahrzeug abgestimmt sein

Wer einen Rammschutzbügel kaufen möchte, kann natürlich nicht einen x-beliebigen Bügel auswählen. Verständlicherweise muss dieser auf das jeweilige Auto abgestimmt sein. Diesbezüglich ist anzumerken, dass es stets auf das jeweilige Automodell ankommt. Bei bestimmten Fahrzeugmodellen hat man es besonders einfach, weil die Auswahl sehr groß ist.

Generell kann gesagt werden, dass sich die Auswahl zweifelsfrei sehen lassen kann. Zumal heutzutage auch die Qualität überzeugt. In den meisten Fällen sind die Schutzbügel aus hochwertigem Edelstahl gefertigt. Auf Wunsch ist es oftmals sogar möglich, einen verchromten Rahmen zu kaufen.

Den Fußgängerschutz berücksichtigen

Ein Thema, das viele Fahrzeugbesitzer gerne bewusst ignorieren, ist der so genannte Fußgängerschutz. Dieser sieht vor, dass längst nicht mehr jeder Frontbügel montiert werden darf. Bei Kollisionen mit Fußgängern stellen solche Bügel einen großen Gefahrenfaktoren dar: Sie können schwere Verletzungen, insbesondere Kopfverletzungen, hervorrufen.

So mancher Autobesitzer ignoriert diese Vorschrift, was jedoch alles andere als clever ist. Die Montage eines nicht zugelassenen Schutzbügels kann zur Erlöschung der allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) führen. Ganz schlimm sieht es im Schadensfall bzw. bei einem Unfall mit Verletzten aus: Unter Umständen kann sich der Versicherer der Haftung entziehen, was für den Fahrzeugbesitzer eine große finanzielle Belastung zur Folge hat. Dementsprechend ist es umso vernünftiger, dieses Thema ernst zu nehmen und ausschließlich einen Frontbügel zu montieren, der für den Einsatz im Straßenverkehr auch tatsächlich zugelassen ist.