Wie die Marderabwehr am Auto gelingt

Am Auto hilft nur eine gezielte Marderabwehr weiter. Doch zum Glück ist es relativ einfach, den Marder von einem Pkw und dessen Technik fern zu halten.

Ein Marder kann an einem Fahrzeug großen Schaden anrichten. Zahlreiche Fahrzeugbesitzer können hiervon ein Lied singen: Wenn der Marder zugeschlagen hat, geht häufig gar nichts mehr. Oftmals richten die Marderbisse einen großen Schaden an, weshalb die Autos nicht mehr fahrtauglich sind. Sie müssen erst einmal in der Kfz-Werkstatt wieder fit gemacht werden. Häufig sind entsprechende Reparaturen alles andere als günstig.

Kein Wunder also, dass sich viele Autobesitzer die Frage stellen, wie man bei der Marderabwehr vorgehen kann, damit derartige Schäden am Auto nicht mehr auftreten. Diesbezüglich ist zu erwähnen, dass zahlreiche Mythen kursieren, die nicht gerade einen positiven Beitrag leisten.

Warum der Marder überhaupt Schäden anrichtet

Zunächst einmal sollte man wissen, wann und wieso der Marder überhaupt zuschlägt. Mittlerweile können Wissenschaftlicher sagen, dass die Angriffe nicht grundlos erfolgen. Gummimischungen etc. sind nicht der Auslöser. Stattdessen geht es um Revierkämpfe. Ein Marder verteidigt sein Revier äußerst intensiv. Sobald er ein anderes Tier auch nur riecht, kann er gefährlich werden.

Normalerweise ist in einem Revier ausschließlich ein Tier aktiv. Oftmals schleichen sich die Tiere unter Autos und erholen sich im Motorraum. Sobald man in einem anderen Marderrevier parkt, kann es zum Problem kommen: Der dort ansässige Marder riecht den Konkurrenten aus dem anderen Revier. Die Folge ist ein Marderangriff, bei dem beispielsweise Kabel angebissen oder Schläuche zerfetzt werden.

Eine gute Marderabwehr beginnt deshalb mit einer vernünftigen Parkplatzwahl. Am besten ist es, stets in geschlossenen Garagen zu parken. Dort können die Tiere nicht hinein gelangen und somit auch keine Duftspuren hinterlassen. Allein mit dieser Maßnahme lassen sich so gut wie alle Marderangriffe vermeiden.

Wie die Marderabwehr sonst aussehen kann

Wenn die Möglichkeit der dauerhaften Garagennutzung nicht gegeben ist und ein Marder das Auto attackiert, so gilt es Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Das klassische Gitter, das kurzerhand unter das Auto geschoben wird, bietet einen großen Nutzen. Eine weitere Form des passiven Schutzes besteht darin, empfindliche Schläuche und Kabel mit Schutzhüllen aus Metall zu überziehen: Die scharfen Marderzähne können diese Hüllen nicht durchdringen.

Elektrische Systeme zur Abwehr des Marders gibt es selbstverständlich auch. Deren Einsatz gilt im Allgemeinen als empfehlenswert. Allerdings sind die meisten dieser Systeme nicht gerade günstig.