Wie ein Vorwärmsystem praktisch und günstig zugleich ist

Ein Vorwärmsystem ist eine günstige Alternative zur Standheizung. Die Kosten der Nachrüstung sind günstig, weshalb sich ein Einbau wirklich lohnt.

Zahlreiche Autobesitzer wünschen sich eine Standheizung. Dennoch kommt eine Nachrüstung für sie nicht in Frage. Das Problem besteht darin, dass Standheizungen in der Anschaffung nicht gerade günstig sind. Häufig müssen hohe Kosten in Kauf genommen werden, um diesen Komfort genießen zu können. Doch zum Glück geht es auch anders: Mittlerweile gibt es Alternativen, die deutlich preiswerter sind.

Zu diesen Alternativen zählt auch das Vorwärmsystem. Es gibt verschiedene Systeme dieser Art, die letztlich eine Unterstützung zur bereits vorhandenen Autoheizung darstellen und den Komfort erhöhen sollen, indem sie selbst Wärmeenergie erzeugen.

Es gibt verschiedene Vorwärmesysteme

Der Ansatz entsprechender Systeme kann ganz unterschiedlich sein. Auf der einen Systeme gibt es Systeme, die wie eine klassische Standheizung arbeiten: Sie erzeugen Wärmenergie, die direkt in die Fahrgastzelle transportiert wird. So können beispielsweise die Autoscheiben abgetaut werden und die Luft der Fahrgastzelle erreicht eine angenehme Temperatur.

Es gibt aber auch Systeme, die eine Motorvorwärmung durchführen. Der Motor bzw. dessen Kühlsystem wird gezielt erhitzt, wodurch die eigentliche Autoheizung schneller auf Betriebstemperatur kommt. Dementsprechend kann die Fahrzeugheizung wesentlich schneller die Wärme liefern, die man von ihr erwartet.

Ein Vorwärmsystem wird meist über die Steckdose gespeist

Was den eigentlichen Betrieb betrifft, so erfolgt die Energieversorgung in der Regel über das vorhandene Stromnetz bzw. über eine reguläre 230V Stromversorgung. Daher ist ein Betrieb nur in der Garage und ggf. auch unter einem Carport möglich. Die Autobatterie wird somit geschont, was im Vergleich zu einer elektrischen Standheizung einen großen Vorteil verkörpert. Daher muss das Auto einfach nur per Stromkabel mit einer Steckdose verbunden werden und schon kann die Erzeugung der Wärmeenergie erfolgen.

Was die Kosten betrifft, so ist ein Vorwärmesysteme in der Anschaffung vergleichsweise günstig. Wie einleitend bereits erwähnt wurde, lässt sich gegenüber eine regulären Standheizung ein deutlicher Kostenvorteil erzielen. Wie groß dieser ausfällt, hängt natürlich vom jeweiligen Modell um dem Hersteller ab. Außerdem gilt es die Einbaukosten zu berücksichtigen, die je nach Werkstatt ebenfalls unterschiedlich hoch ausfallen können. Daher ist es ratsam, stets mehrere Angebote einzuholen und zu vergleichen. Wer gut vergleicht und trotzdem auf Qualität setzt, kann gegenüber der Nachrüstung einer Standheizung durchaus einen Preisvorteil von 50 Prozent erzielen.