Autobatterie richtig laden und ausbauen

Vor dem Laden einer Autobatterie braucht man sich nicht zu fürchten. Auch das Ausbauen von Starterbatterien ist schnell und unkompliziert möglich.

Wenn es Schwierigkeiten mit der Fahrzeugbatterie gibt, sind viele Leute unversichert. Meist wissen sie nicht so genau, was sie machen sollen bzw. wie ihr Problem zu lösen ist. Dabei lassen sich einfachere Arbeiten, die rund um die Starterbatterie anfallen, zumeist ganz einfach durchführen - im Endeffekt muss man nur wissen, was zu tun ist.

So gibt es zwei Dinge, die leicht durchzuführen sind. Die trifft für das Thema Akkuladung sowie Ausbau und Einbau einer Batterie zu. Früher gab es auch noch das Thema Wartung. Allerdings werden heutzutage überwiegend Autobatterien verbaut, die wartungsfrei sind. Diese Batterien bereiten keinen Aufwand mehr, da man sie in der Tat nicht warten muss bzw. dies auch gar nicht mehr möglich ist.

Wie das Laden einer Autobatterie funktioniert

Das Aufladen einer Fahrzeugbatterie setzt die richtige Vorgehensweise voraus. Gleich mehrere Punkte müssen berücksichtigt werden, damit nichts passieren kann. Da wäre zunächst einmal der Einsatz eines geeigneten Ladegeräts. Es ist immer gut, ausschließlich hochwertige Autobatterieladegeräte für den Ladevorgang zu verwenden. Die guten Geräte verfügen beispielsweise über einen Schutz, der ein Überladen verhindern soll. Allerdings heißt dies nicht, dass jedes hochwertige Geräte automatisch über diese Funktion verfügt. Zunächst gilt es dies zu überprüfen.

Beim Laden selbst ist es ratsam, auf die Temperatur zu achten. Die meisten Hersteller von Kfz-Batterien (auch Motorradbatterien und Lkw-Batterien) geben an, dass die Umgebungstemperatur zwischen 15 und 25 Grad Celsius liegen sollte. Außerdem sollte sich das Fahrzeug in einer Garage bzw. einem überdachten Bereich befinden, damit nicht Regenwasser oder andere Feuchtigkeiten an die Kontakte, die Batterie oder das Ladegerät geraten können.

Das Anschließend der Ladekabel bzw. der Kontakte ist im Grunde ganz einfach - man muss nur die Reihenfolge einhalten. Zuerst wird immer der Pluspol angeschlossen. Erst danach der Minuspol. Ist das Minuskabel angeschlossen, informiert das Ladegerät über den Ladezustand der Batterie. Ob es das Ladegerät vor dem verbinden der Kabelkontakte eingeschaltet sein muss oder ob es man es erst anschließend einzuschalten ist, gilt es der Bedienungsanleitung zu entnehmen.

Noch ein Hinweis: Es gibt Fahrzeuge, bei denen die Batterie nicht direkt zugänglich ist. Zum Beispiel bei einigen Modellen von BMW und Mercedes kann dies der Fall sein. Entsprechende Anschlüsse (auch wenn die Autobatterie nicht sichtbar ist), sind trotzdem im Motorbereich bzw. bei geöffneter Motorhaube zu finden. Bei Unsicherheit sollte man sich in einer Kfz-Werkstatt erkundigen oder im Fahrzeughandbuch nachsehen.

Was bei Einbau und Ausbau zu beachten ist

Beim Einbauen und Ausbauen hat man es im Grunde auch nicht schwieriger. Letztlich muss man nur die richtigen Werkzeuge zur Hand haben. Der erste Schritt besteht beim Ausbauen darin, die Batterie vom Bordnetz zu nehmen. Hierbei löst man zuerst den Minuspol bzw. das Minuskabel (das im Regelfall schwarz gekennzeichnet ist). Anschließend läst man noch die Kabelverbindung vom Pluspol. Sind die Verbindungen gelöst, muss die Starterbatterie nur noch entnommen werden. Zu diesem Zweck gilt es die entsprechende Halterung zu lösen. Je nach Auto stößt man hier auf unterschiedliche Systeme. Meist reicht es aus, ein oder zwei Schrauben zu lösen.

Beim Einbauen einer Autobatterie verfährt man letztlich genau umgekehrt. Im ersten Schritt wird die Batterie eingesetzt und befestigt. Das Befestigen ist wichtig, damit die Batterie später nicht wackeln kann. Anschließend wird der Pluspol verbunden, danach der Minuspol. Sofern die Batterie über einen Anschluss für einen Schlauch verfügt, welche die Entlüftung regelt, so gilt es diesen wieder aufzustecken.

Bei Unsicherheit geht man natürlich besser keine Risiken ein. Im Notfall ist es immer besser, entsprechende Arbeiten von einem Experten durchführen zu lassen. Zwar können durch den Besuch einer Kfz-Werkstatt entsprechende Kosten entstehen, aber dafür befindet man sich auf der sicheren Seite.