Für Scheibenwasser das richtige Mischungsverhältnis finden

Beim Scheibenwasser muss das Mischungsverhältnis zwischen Wasser und Frostschutz stimmen. Nur so wird ein wirklicher Schutz vor dem Einfrieren geboten.

Gerade im Winter ist es wichtig, dass sich eine große Menge an Scheibenwasser im entsprechenden Behälter befindet. Sowohl die Scheibenwischeranlage, als auch die Scheinwerferreinigungsanlage, weisen während der kalten Jahreszeit einen großen Durst auf. Es ist vor allem das Streusalz, weswegen man immer wieder spritzen muss, um die Glasflächen von Schmutz und Schlieren zu befreien.

Im Sommer ist es möglich, gewöhnliches Leitungswasser zu verwenden. Während des Winters bzw. bei niedrigen Temperaturen wäre dies jedoch viel zu riskant. Das Scheibenwasser könnte gefrieren und Schaden anrichten. Häufig friert es in den Düsen fest, weshalb die Reinigungsanlagen nicht mehr zuverlässig arbeiten. Es kann aber auch auf der Windschutzscheibe gefrieren, was äußerst gefährlich ist: Die Sicht kann sich schnell verschlechtern.

Ohne Zusatz bzw. Frostschutzmittel kommt man deshalb nicht aus. Das Wasser der Scheibenreinigungsanlage muss unbedingt mit einem Scheibenfrostschutz versehen werden. Hierbei ist es wichtig, dass man auf das richtige Mischungsverhältnis setzt. Man darf mit dem Frostschutz auf gar keinen Fall geizen: Sollte die Dosierung zu gering bemessen sein, kann das Wasser immer noch gefrieren. Am besten hält man sich an die Empfehlung des Herstellers, die man auf der Flasche oder dem Kanister findet. In der Regel wird ein Mischungsverhältnis von 1:1 empfehlen. Bei äußerst niedrigen Temperaturen kann es jedoch erforderlich sein, den Anteil des Scheibenfrostschutzes zusätzlich zu erhöhen, damit das Wasser nicht gefriert.