Die klassische Dreschmaschine fasziniert auch heutzutage

Obwohl die Dreschmaschine in der modernen Landwirtschaft nicht mehr eingesetzt wird, ist sie dennoch sehr beliebt. Auf Ausstellungen bekommt man sie zu sehen.

Die Zeiten, in der man mit der Dreschmaschine ernsthaft gearbeitet hat, sind schon lange vorüber. Um Getriebefelder effizient ernten zu können, wird schon seit geraumer Zeit auf den Mähdrescher gesetzt. Dieser erlaubt es, wesentlich schneller zu arbeiten bzw. eine Vielzahl an Arbeitsschritten unmittelbar nacheinander auszuführen.

Dennoch gibt es auch heute noch Dreschmaschinen. Hierbei handelt es sich um alte landwirtschaftliche Maschinen, die sich teilweise in privatem Besitz, teilweise auch im Besitz von Museen befinden. Als Zeitzeugen dokumentieren sie die frühere Landwirtschaft und lassen uns erahnen, wie bzw. mit welchem Aufwand früher das Korn gedroschen wurde.

Dreschmaschinen sind längst Oldtimer geworden

Was den zeitgemäßen Einsatz betrifft, so haben diese Maschinen längst ausgedient. Trotzdem werden sie auch heutzutage noch ab und an angeworfen. Es gibt einige Besitzer, die ihre Maschinen warten und auf Ausstellungen auch manchmal vorführen. Gerade während der Erntezeit werden oftmals regionale Fest veranstaltet, an denen man entsprechende Landtechnik zu sehen bekommt.

Zu den Highlights zahlreicher Vorführungen zählen Lanz Dreschmaschinen. Früher zählten sie zu den besten Maschinen, die auf dem Markt erhältlich waren. Einige verfügen über einen eigenen Antrieb und sind sogar fahrbar, andere müssen hingegen via Riemen bzw. über ein Schwungrad von einem Traktor angetrieben werden.

Entsprechende Sammlermaschinen kann man teilweise sogar heutzutage noch kaufen. Es kommt immer mal wieder vor, dass Sammler einiger ihrer Stücke verkaufen. Allerdings bedarf es in der Regel relativ guter Kontakte, um auf solche Angebote zu stoßen. Das Angebot an solchen landwirtschaftlichen Maschinen bzw. Oldtimern ist einfach nicht ganz so groß.