Die Altölentsorgung für Privatpersonen ist kostenlos

Auch Privatpersonen können eine fachgerechte Altölentsorgung vornehmen und somit den Ölwechsel selber machen. Erfahren Sie alles über die Entsorgung.

Rein ökologisch betrachtet ist Motorenöl keine tolle Sache: In der freien Natur kann es einen großen Schaden anrichten. Dies gilt auch für Altöle, das noch wesentlich mehr Schadstoffe enthält und deshalb nicht einfach in der Natur bzw. der freien Umwelt entsorgt werden darf. Eine fachgerechte Entsorgung gilt als unverzichtbar ist und deshalb sogar Pflicht. Sollte man gegen die gesetzlichen Vorschriften verstoßen und Altöle in der Natur entsorgen, kann dies hohe Strafen nach sich ziehen.

Viele Autofahrer müssen zugeben, dass sie an ihrem Auto den Ölwechsel gerne selbst machen würden, hiervon jedoch absehen, weil sie nicht wissen, wie sie bei der Altölentsorgung vorgehen können. Dabei ist es gar nicht schwierig, eine fachgerechte Entsorgung des alten Motoröls vorzunehmen. Schließlich gibt es Annahmestellen, bei denen man das alte Öl sogar kostenlos entsorgen kann.

Kfz-Werkstätten sind die besten Anlaufstellen

Im Grunde muss man nur eine Kfz-Werkstatt aufsuchen. Die meisten Werkstätten sind Rücknahmebetriebe: Privatpersonen bzw. private Autofahrer sowie auch Unternehmen können dort ihr altes Öl abgeben. Im Regelfall stellt diese Vorgehensweise überhaupt kein Problem dar.

Allerdings gibt es einen Punkt, der berücksichtigt werden muss: Die Altölentsorgung ist für die Werkstätten nicht kostenlos, weshalb sie bei der Entgegennahme des Öls aufpassen: Viele Werkstätten nehmen das Altöl nur dann entgegen, wenn man das neue Motorenöl ebenfalls bei ihnen kauft. Im Prinzip ist diese Verfahrensweise ein Geben und Nehmen: Wer neue Motoröl vor Ort kauft, kann sein altes Öl anschließend dort abgeben. Dies gilt selbstverständlich auch für Öldichtungen bzw. Dichtringe und alte Ölfilter, die beim Ölwechsel ebenfalls erneuert werden.

Nur selten fallen bei der Altölentsorgung Kosten an

Was Kosten oder Preise für die Ölrücknahme betrifft, so braucht man sich folglich keine Sorgen machen. Anders sieht es im Grunde nur dann aus, wenn man sein altes Öl lediglich entsorgen, jedoch kein neues Öl kaufen möchte. In den meisten Fällen haben die Kfz-Werkstätten auch hiermit kein Problem. Ggf. kann es natürlich passieren, dass sich die Betriebe weigern. In solch einem Fall gilt es zu verhandeln: Gegen Zahlung einer kleinen Gebühr oder dem Kauf bestimmter Produkte ist man meist trotzdem dazu bereit, das Altöl anzunehmen.

Die alten Motorenöle werden übrigens gesammelt und später an Fachbetriebe weitergeleitet. Diese nehmen eine Reinigung vor: Der Großteil des Öls wird aufbereitet, damit er wieder verwendet werden kann. Hierdurch lässt sich eine große Entlastung der Umwelt erzielen.