Amerikanische Oldtimer richtig kaufen und importieren

Amerikanische Oldtimer direkt in den USA zu kaufen, ist günstig. Doch beim Import gilt es aufzupassen, damit Papiere und Zoll keine Probleme machen.

Die Welt der klassischen Automobile und Motorräder ist ungemein groß. Wer einen Oldtimer kaufen möchte, kann daher die unterschiedlichsten Ansichten haben. Einige Kaufinteressenten möchten beispielsweise deutsche Automobile kaufen, andere interessieren sich hingegen für Fahrzeuge, die aus den USA stammen.

Das Interesse an amerikanischen Fahrzeugen hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Klassische US-Oldtimer, wie beispielsweise der Ford Mustang aus den 1960er Jahren, erfreuen sich einer immens großen Beliebtheit. Besonders jüngere Autofans ziehen es immer häufiger vor, US Cars bzw. amerikanische Oldtimer zu kaufen.

Was beim Fahrzeugkauf zu beachten ist

Viele Interessenten möchten die Fahrzeuge direkt in den USA kaufen. Der Grund ist simpel: So manches US Car ist ausschließlich dort erhältlich. Aber auch der Zustand ist häufig ein Argument. Besonders Autos, die aus Kalifornien stammen, sind gefragt. Aufgrund des guten bzw. trockenen Wetters befinden sich die Autos oftmals in einem erstklassigen technischen Zustand. Gerade die Karosserien weisen oftmals nur wenig Rost auf. Dementsprechend hat man es später bei der Restauration deutlich leichter.

Weil der Euro zeitweise sehr stark ist, kann ein Autokauf in den USA auch aus finanzieller Sicht sehr interessant sein. Einige Fahrzeuge lassen sich in Amerika vergleichsweise günstig beziehen, so dass ein Import zweifelsfrei in Frage kommt. Allerdings müssen viele private Käufer zugeben, dass sich überhaupt nicht wissen, auf welche Punkte zu achten ist, wenn man ein Auto aus den USA nach Deutschland importieren möchte.

Der Aufwand, der mit einem Fahrzeugimport verbunden ist, darf nicht unterschätzt werden. Es fängt damit an, dass die Fahrzeuge durch den Zoll müssen. Dabei können Zollgebühren und ggf. auch Steuern anfallen. Die Abwicklung am Zoll ist an einen gewissen bürokratischen Aufwand gekoppelt. Hier ist es immer gut, wenn man einen Autoimport schon einmal durchgeführt hat. Außerdem ist es hinterher noch erforderlich, die Fahrzeugpapiere umschreiben bzw. sogar neue Papiere anfertigen zu lassen. Abschließend erfolgt noch der Umbau, der zumeist im Rahmen einer Oldtimer Restauration durchgeführt wird. Alles in allem also ein großer Aufwand.

Amerikanische Oldtimer besser über den Händler kaufen

Aus diesem Grund ziehen es viele Interessenten vor, die Fahrzeuge gar nicht selbst in den USA zu kaufen, sondern sie vom Fachhändler in Deutschland zu erwerben. Mittlerweile gibt es mehrere Autohändler, die sich auf Oldtimer bzw. teilweise sogar auf amerikanische Oldtimer spezialisiert haben. Auf Kundenwunsch werden sogar gezielt Fahrzeuge in den USA gesucht und dann nach Deutschland überführt.

Natürlich hat solch ein Service seinen Preis, weil die Händler auch etwas verdienen möchten. Doch in Anbetracht der gebotenen Leistungen kann es sich wirklich lohnen, diesen Weg zu gehen. Bevor man selbst einen immens großen Aufwand betreibt und am Ende trotzdem Fehler macht, sieht man sich besser gleich auf dem deutschen Markt nach gebrauchten Fahrzeugen um. Gute US Cars sind im Regelfall schnell gefunden. Und außerdem gibt es mehrere gute Anbieter, die in Amerika auch gezielt auf Fahrzeugsuche gehen.