Wie die Oldtimer Restauration richtig angegangen wird

Bei der Oldtimer Restauration sollte man kein Risiko eingehen. Beim Restaurieren klassische Fahrzeuge ist es wichtig, zielgerichtet vorzugehen.

Nicht jedes klassische Fahrzeug (ganz egal ob Auto oder Motorrad) befindet sich in einem guten Zustand. Teilweise haben alte Pkws und Motorräder ordentlich gelitten, sodass sie noch nicht einmal fahrbereit sind. Je nach Fahrzeughersteller und Modell käme eine Verschrottung trotzdem nicht in Frage. Wenn die Oldtimer entsprechend aufbereitet bzw. fachgerecht restauriert werden, sind sie wieder einsatztauglich und können gefahren werden. Bei einer guten Umsetzung der Fahrzeugrestauration ist es sogar möglich, eine Zulassung mit H-Kennzeichen zu erhalten.

So mancher Interessent, der sich einen Oldtimer kaufen möchte, entscheidet sich sogar bewusst für Fahrzeuge, dies sich nicht gerade im besten technischen Zustand befinden. Das Strategie ist simpel: Autos oder Motorräder sollen günstig gekauft und dann restauriert werden, um somit die Kosten möglichst gering zu halten.

Bei der Oldtimer Restauration gibt es zwei Möglichkeiten

Eine Fahrzeugrestauration kann auf unterschiedlichem Wege angegangen werden. Eine Möglichkeit besteht darin, die Oldtimerrestauration selber anzugehen. Wer eine Restauration selbst durchführt, kann besonders von einem Kostenvorteil profitieren. Zum anderen können Fahrzeuge in etablierten Fachwerkstätten bzw. sogar Oldtimerwerkstätten abgegeben werden, damit sie dort einer fachgerechten Automobilrestauration unterzogen werden.

Wie sich die Autobesitzer entscheiden, hängt im Regelfall von einem einzigen Punkt, nämlich dem Budget ab. Im Grunde ist es immer gut, das Fahrzeug in einer namhaften Kfz-Werkstatt restaurieren zu lassen. Doch nicht jeder Oldtimerfan befindet sich in der Lage, ein solches Vorhaben zu stimmen. Die Kosten für eine Autorestauration sind oftmals hoch bemessen. Selbst wenn man das Fahrzeug lediglich in einem Karosseriebau leicht überarbeiten lässt, kann es unter Umständen richtig teuer werden.

Bei der Eigenrestauration reicht eine simple Anleitung nicht aus

Aus Kostengründen zieht es so mancher Fan vor, die Oldtimer Restauration selbst anzugehen. Hiergegen ist nichts einzuwenden, sofern man sich mit alten Fahrzeugen und deren Technik auskennt. Wer von Kfz-Technik keine Ahnung hat, sollte sich gut überlegen, ob dies der richtige Schritt ist. Einige Leute sind der Meinung, dass das Vorhaben schon irgendwie gelingen wird und sie notfalls auch eine Anleitung aus dem Internet herunterladen können. Allerdings sollte man sich nicht überschätzen: Derartige Restaurationsversuche sind schon häufiger gescheitert.

Außerdem muss gewährleistet sein, dass man Ersatzteile nachkaufen oder selbst anfertigen kann. Dies ist ein wichtiger Punkt: Nur die richtigen Oldtimerteile stellen sicher, dass die Fahrzeugrestauration gelingt. Allerdings muss man über entsprechende Werkzeuge verfügen und deren Umgang beherrschen. Notfalls ist es besser, noch ein wenig zu sparen und dann die Hilfe von Oldtimerexperten in Anspruch zu nehmen.

Bei Firmen, die Restaurationen anbieten, immer gut aufpassen

Wer den sicheren Weg gehen und seinen Oldtimer von einer professionellen Firma aufarbeiten bzw. restaurieren möchte, sollte ebenfalls gezielt vorgehen. Nur weil einige Firmen diese Leistung anbieten, bedeutet dies noch lange nicht, dass die Leistung überzeugen kann. Angebliche Fachbetriebe gibt es zu genüge, doch nicht immer stimmt das spätere Ergebnis.

Interessenten sollten sich daher ausführlich informieren und ausschließlich auf Restaurationsbetriebe vertrauen, die ihr Handwerk tatsächlich verstehen. Über Oldtimersammler (beispielsweise über direkte Kontakte oder Foren im Internet) lässt sich herausfinden, welche Kfz-Betriebe einen guten Ruf haben und ihr Handwerk in Sachen Oldtimerrestauration wirklich beherrschen.