Möglichkeiten der Youngtimer Zulassung im Überblick

Bei der Youngtimer Zulassung gilt es aufzupassen. Unter Umständen kann man bei der Kfz-Steuer und der Kfz-Versicherung bares Geld sparen.

Fahrzeuge, die als Youngtimer klassifiziert werden, erfreuen sich einer immens steigenden Beliebtheit. Inzwischen gibt es viele Autofahrer, die sich ganz bewusst für ein solches Fahrzeug entscheiden. Zumeist wird bei der Fahrzeugauswahl jedoch nur auf das den technischen Zustand geachtet. Über Themen wie Steuer und Versicherung machen sich die Leute häufig keine Gedanken, weshalb später eine böse Überraschung drohen kann.

Unter Umständen kann die Anmeldung von Youngtimern äußerst hohe Kosten nach sich ziehen. Dies gilt besonders für die Steuer, die teilweise sehr hoch bemessen sein kann. Wie hoch die Kfz-Steuer ausfällt, hängt vom Hubraum sowie den Abgaswerten an. Grundsätzlich gilt: Je mehr CO2 vom Fahrzeug ausgestoßen wird, desto teurer wird es. Gerade in Verbindung mit hubraumstarken Motoren drohen immense Kosten. Daher ist es immer gut, wenn man sich im Vorfeld informiert und beispielsweise auf einen Kfz-Steuerrechner zurückgreift. So kann ermittelt werden, welche Kosten die Autozulassung langfristig nach sich zieht.

Die Zulassung beim Youngtimer genau abstimmen

Derart hohe Kosten drohen bei einer regulären Zulassung. Eine Senkung der Kosten ist möglich, wenn die Kfz-Zulassung als Oldtimer erfolgt. Sofern diese Möglichkeit besteht, fällt die Kfz-Steuer womöglich ein ganzes Stück niedriger. Oldtimer, die entsprechend zugelassen werden bzw. über ein H-Kennzeichen verfügen, werden nämlich pauschal besteuert. Je nach Fahrzeug kann dieser Steuerbetrag deutlich unter dem regulären Beitrag liegen.

Oftmals hört man Leute auch von einer speziellen Youngtimer Zulassung sprechen. Allerdings gibt es diese spezielle Variante der Kfz-Zulassung nicht. Entweder es erfolgt eine reguläre Kfz-Anmeldung oder man entscheidet sich für das Anmeldungen als Oldtimer. Dies ist allerdings nur möglich, wenn mehrere Voraussetzungen erfüllt sind.

Voraussetzungen für die pauschale Besteuerung

Damit ein Youngtimer mit einem Oldtimer Kennzeichen gefahren werden kann, müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Da wäre erst einmal die Zustimmung vom TÜV: Das Fahrzeug muss die Hauptuntersuchung mit Bravour bestanden haben. Dies gilt im Grunde für jede Kfz-Zulassung. Des Weiteren ist es erforderlich, dass das Fahrzeug mindestens 30 Jahre alt ist. Erst dann ist es möglich, von einem Oldtimer zu sprechen. Wichtig dabei: Nicht das Baujahr, sondern die Erstzulassung entscheidet.

Zu guter Letzt wird noch ein entsprechendes Fahrzeuggutachten bzw. das so genannte Oldtimer Gutachten benötigt. Dieses ist eine absolute Grundvoraussetzung, da es im Endeffekt belegt, dass es sich beim Fahrzeug und kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut handelt. Derartige Gutachten werden ebenfalls vom TÜV ausgestellt. Bei der Bewertung wird vor allem auf den Originalzustand geachtet: Verbastelte bzw. stark modifizierte Autos und Motorräder haben keine Chance, entsprechend klassifiziert zu werden. Weil derartige Untersuchungen meist nur nach Voranmeldung durchgeführt werden, sollte man sich mit der TÜV-Stelle rechtzeitig in Verbindung setzen.